• 20:15 Uhr: ➤ USA: Biontech und Pfizer wollen Impfstoff ab 12 Jahren einsetzen
  • 16:59 Uhr: Bundestag macht Abgeordneten über 60 Jahren ein Impfangebot
  • 15:17 Uhr: EMA prüft etwaige Thrombose-Fälle auch bei Impfstoff von Johnson & Johnson
  • 14:13 Uhr: Scholz: Bund und Länder planen Regelungen zu Corona-Ausgangsbeschränkungen und Schulschliessungen
  • 13:01 Uhr: Bundesregierung stuft Türkei als Corona-Hochinzidenzgebiet ein
  • 11:23 Uhr: Für Montag geplante Ministerpräsidentenkonferenz ist abgesagt
  • 10:43 Uhr: Präsident der Intensivmediziner fordert: "Wir brauchen wirklich einen harten Lockdown"

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➤ USA: Biontech und Pfizer wollen Impfstoff ab 12 Jahren einsetzen

20: 15 Uhr: Die Hersteller Pfizer und Biontech wollen ihren Corona-Impfstoff in den USA künftig auch bei Jugendlichen ab zwölf Jahren einsetzen. Ein Antrag auf die Erweiterung der bestehenden Notfallzulassung für den Impfstoff sei bei der Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) eingereicht worden, erklärte der US-Pharmakonzern Pfizer am Freitag. Ähnliche Anträge sollen "in den kommenden Tagen" weltweit auch bei anderen Zulassungsbehörden eingereicht werden, hiess es weiter. Bislang ist der Einsatz des Impfstoffs in den USA erst ab 16 Jahren zugelassen.

Eine klinische Studie in der Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren habe eine Wirksamkeit von 100 Prozent gezeigt, hiess es unter Berufung auf Ende März veröffentlichte Ergebnisse. Die Impfung sei gut vertragen worden. Die Nebenwirkungen hätten jenen in der Altersgruppe von 16 bis 25 Jahren entsprochen, erklärten die Unternehmen. Die Gesundheit der knapp 2300 Teilnehmer der Studie in den USA würden aus Sicherheitsgründen noch bis zu zwei Jahre nach dem Erhalt der ersten Impfdosis beobachtet, hiess es weiter. Bei den Jugendlichen, die im Rahmen der Studie eine Placebo-Impfung erhielten, wurden demnach 18 Corona-Erkrankungen festgestellt, aber keine einzige bei den 1131 mit dem Biontech/Pfizer-Präparat geimpften Personen.

Die Hersteller haben auch bereits eine klinische Studie für Babys ab sechs Monaten und jüngere Kinder begonnen. US-Experten rechnen jedoch nicht vor Anfang nächsten Jahres mit der Zulassung eines Impfstoffs für diese Altersgruppe. Die in den USA ebenfalls eingesetzten Impfstoffe von Moderna und Johnson & Johnson sind bislang nur für Erwachsene zugelassen. In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern sind inzwischen gut 25 Prozent der rund 260 Millionen Erwachsenen vollständig geimpft. US-Präsident Joe Biden hat versprochen, dass bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle Erwachsenen im Land ist.

Scholz: Bund und Länder planen Regelungen zu Corona-Ausgangssperren und Schulschliessungen. Der Vizekanzler hat die Pläne nun erläutert.

Die weiteren Corona-News des Tages:

Bundestag macht Abgeordneten über 60 Jahren ein Impfangebot

16:59 Uhr: Bundestagsabgeordnete über 60 Jahren können sich in der kommenden Sitzungswoche mit dem Impfstoff von Astrazeneca gegen das Coronavirus schützen lassen. Dazu hätten diese Abgeordneten bereits eine Einladung erhalten, bestätigte die Bundestagsverwaltung am Freitag.

Insgesamt könnten demnach knapp 200 Parlamentarier dieses Angebot nutzen, nachdem in Berlin - wie auch in anderen Bundesländern - die nach der Impfverordnung vorgesehene Impfberechtigung für den Astrazeneca-Impfstoff aufgehoben worden ist.

"Über 60jährige - und damit auch Sie - können danach grundsätzlich ohne Einschränkungen mit diesem Impfstoff geimpft werden", heisst es in dem Schreiben, dessen Wortlaut der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Bei der Entscheidung ist allerdings zu bedenken, dass die zweite Impfung mit diesem Impfstoff erst zwölf Wochen nach der Erstimpfung verabreicht werden sollte und damit in jedem Fall in die Sommerpause fiele."

Zu gegebener Zeit würden Termine für die Zweitimpfung angeboten. Abgeordnete, die das Angebot annehmen wollen, müssten sich entweder zur Zweitimpfung nach Berlin begeben oder sich zuhause um eine Zweitimpfung bemühen.

EMA prüft etwaige Thrombose-Fälle auch bei Impfstoff von Johnson & Johnson

15:17 Uhr: Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) prüft Fälle von Thrombosen nach einer Coronaimpfung mit dem Vakzin des Herstellers Johnson & Johnson. Vier ernsthafte Fälle von Blutgerinnseln seien nach einer Impfung aufgetreten, teilte die EMA mit. Eine Person sei gestorben.

Einer der Verdachtsfälle sei während der klinischen Studien aufgetreten. Die Behörde betonte, dass ein Zusammenhang mit dem Impfstoff des US-Herstellers noch nicht festgestellt worden sei.

Die EMA hatte am Mittwoch bei einer erneuten Prüfung von seltenen Thrombosen-Fällen nach der Impfung mit dem Präparat von Astrazeneca festgestellt, dass es einen Zusammenhang gebe. Die Häufigkeit gemeldeter Zwischenfälle mit Blutgerinnseln im Gehirn treten nach EMA-Angaben mit ungefähr 1 je 100.000 auf.

Die EMA gab weiter uneingeschränkt grünes Licht für eine Verwendung. Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken, erklärte die Arzneimittelbehörde.

WHO: Keine Empfehlung für Impfung mit zwei verschiedenen Vakzinen

15:04 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht keine Empfehlung für sogenannte Kreuzimpfungen gegen das Coronavirus aus. Es lägen noch keine ausreichenden Daten für mögliche Risiken einer ersten Impfdosis mit Astrazeneca und einem anderen Mittel als Zweitimpfung vor, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Harris bezog sich bei ihren Aussagen auf eine vorläufige Empfehlungen eines WHO-Expertengremiums von Februar. Demnach solle vorläufig das gleiche Produkt für beide Teilimpfungen gespritzt werden. Die Experten forderten weitergehende Forschungen, um die Mischung von Vakzinen zu überprüfen.

In Deutschland gibt es eine gewissen Druck, genau solche Kreuzimpfungen vorzunehmen. Der Grund: Seit kurzem bekommen Menschen unter 60 den Astrazeneca-Impfstoff wegen Thrombosegefahr nicht mehr gespritzt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zufolge haben aber bereits 2,2 Millionen Bürger unter 60 eine erste Impfung mit Astrazeneca erhalten. Die Frage ist nun, wie diese Menschen ihren vollen Impfschutz bekommen, für den eine zweite Dosis nötig ist.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt, dass die Betroffenen nun nach zwölf Wochen eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech/Pfizer oder Moderna) bekommen. Allerdings ist eine Entscheidung dazu noch nicht gefallen. Die Gesundheitsminister der Länder wollen zunächst noch offene Fragen diskutieren.

Scholz: Bund und Länder planen Regelungen zu Corona-Ausgangsbeschränkungen und Schulschliessungen

14:13 Uhr: Bund und Länder streben bundesweit einheitliche Regelungen zu Corona-Ausgangsbeschränkungen und Schulschliessungen an. Entsprechende Vorgaben sollen im neuen Infektionsschutzgesetz verankert werden, das kommende Woche auf den Weg gebracht wird, sagte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD).

Die anvisierte bundeseinheitliche Regelung zur Corona-Notbremse solle für die Bürgerinnen und Bürger mehr "Klarheit und Transparenz" bringen, sagte der SPD-Politiker.

Die Bundesregierung hatte zuvor mitgeteilt, dass sich Bund und Länder auf eine stärkere Vereinheitlichung der Corona-Schutzmassnahmen geeinigt hätten (siehe Eintrag von 11:23 Uhr). Dies solle über eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes umgesetzt werden, sagte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer.

Künftig soll es deutschlandweit einheitliche gesetzliche Regelungen für den Fall geben, dass der Inzidenzwert in einem Landkreis über den Wert von 100 steigt. Dann sollen bundesweit einheitliche Regelungen zu einer Corona-Notbremse gezogen werden.

Die geplante Vereinheitlichung solle bei den Bürgerinnen und Bürgern für "Vertrauen" sorgen, sagte Scholz. Diese müssten die Corona-Schutzmassnahmen "nachvollziehbar" verstehen können und "zugleich darauf vertrauen, dass sie überall eingesetzt werden". Ziel sei dabei: "Alle müssen wissen, woran sie sind."

Deutschland stuft Türkei als Corona-Hochinzidenzgebiet ein

13:01 Uhr: Die Bundesregierung stuft die Türkei wegen der hohen Corona-Infektionszahlen ab Sonntag als Hochinzidenzgebiet ein. Diese Einstufung zieht besondere Beschränkungen bei der Einreise nach Deutschland nach sich.

Das Auswärtige Amt begründete die Entscheidung am Freitag damit, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der Türkei die Schwelle von 200 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten habe. Aus demselben Grund wurden Kroatien, Armenien und die Ukraine ebenfalls als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Die Einstufungen erfolgten in Absprache mit dem Robert-Koch-Institut (RKI), das seine Liste der Corona-Risikogebiete am Freitag entsprechend ergänzte. Von den unmittelbaren Nachbarländern Deutschlands sind derzeit neben den Niederlanden auch Frankreich, Polen und Tschechien als Hochinzidenzgebiete ausgewiesen, in denen es besonders viele Infektionen mit dem Coronavirus gibt.

Alle Menschen, die sich in den zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen bereits bei der Einreise einen Bescheid über einen Negativ-Test auf das Coronavirus vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Flugreisende müssen diesen Nachweis bereits vor dem Abflug vorlegen.

Altmaier fordert einheitlichen Kraftakt von Bund und Ländern gegen Pandemie

12:58 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat eine gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Infektionswelle gefordert. Er wolle "an alle Beteiligten appellieren", in der kommenden Woche zu einem "starken Massnahmenkonzept" zu gelangen, das einen monatelang anhaltenden Dauer-Lockdown vermeiden könne, sagte er am Freitag in Berlin.

Das gelte unabhängig davon, dass die für Montag angesetzte Bund-Länder-Konferenz abgesagt wurde, fuhr Altmaier fort. Die nötigen Gespräche dazu würden fortgesetzt.

Es sei dabei wichtig, den Empfehlungen der Expertinnen und Experten, also Ärzten und Intensivmedizinern zu folgen, und zwar "unabhängig von der Parteizugehörigkeit", sagte der Minister an die Adresse der beteiligten Politiker. Dabei sei es nötig, dass "man eigene Meinungen notfalls auch zurückstellt".

Altmaier warnte, dass durch die wochenlangen Diskussionen und Konferenzen von Bund und Ländern nicht nur die Akzeptanz der Corona-Politik gefährdet sei, sondern auch eine "Beschädigung des föderalen Staatswesens insgesamt" drohe. Die Führungsverantwortung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich in der Pandemie hingegen als "richtig erwiesen".

Im Nachgang der Äusserungen von Altmaier wurde bekannt, dass Bund und Länder eine stärkere Vereinheitlichung bei den Corona-Massnahmen anstreben. Künftig soll es bundesweit einheitliche gesetzliche Regelungen für den Fall geben, dass der Inzidenzwert in einem Landkreis über den Wert von 100 steigt, teilte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer mit. Bund und Länder hätten sich "in engem Einvernehmen" auf diese Regelung verständigt.

RKI: Mobilität stärker einschränken zum Brechen der dritten Welle

12:27 Uhr: Zum Brechen der dritten Corona-Welle in Deutschland sind aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) stärkere Einschränkungen der Mobilität nötig. "Wenn man die Modellierungen anschaut, die von vielen Gruppen aus Deutschland kommen, dann heisst ein Lockdown, dass die Mobilität massiv eingeschränkt wird", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag in Berlin. Viele Experten bezögen sich auf Daten aus dem vergangenen Frühjahr mit starken Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. Die meisten Modellierer hielten Lockdown-Zeiträume von zwei bis vier Wochen für nötig, um diese Welle zu brechen, so Wieler.

Die gegenwärtige Situation sei "dem Infektionsschutz gegen Covid-19 nicht zuträglich". Der Institutschef betonte, dass jeder Tag des Abwartens Menschenleben koste.

Sorge vor "Todeswelle" nach steigenden Corona-Fällen im Iran

12:20 Uhr: Im Zuge der vierten Corona-Welle im Iran befürchtet das Gesundheitsministerium eine "Todeswelle". "Die Lage ist alarmierend und leider müssen wir uns in den nächsten drei Wochen auf noch höhere Opferzahlen und somit eine Todeswelle einstellen", sagte Hamid Emadi, Mitglied des Corona-Krisenstabs, dem Nachrichtenportal Tabnak am Freitag zufolge. Auch Ärzte und Pflegepersonal seien überlastet. In den Krankenhäusern gebe es Engpässe.

Die Zahl der Corona-Infektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stiegen seit Beginn der Woche erneut drastisch an. Binnen eines Tages wurden zuletzt 185 Todesfälle und 22.586 Neuinfektionen erfasst. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 über 2 Millionen nachweislich mit dem Virus infiziert worden. 64.000 Menschen starben im Iran im Zusammenhang mit einer COVID-Erkrankung.

Lauterbach lässt sich mit Astrazeneca impfen - EMA empfiehlt Impfstoff uneingeschränkt

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich mit dem Präparat von Astrazeneca gegen Corona impfen lassen. Das gab der 58-Jährige am Mittwochabend via Twitter bekannt. Währenddessen hält die Stiko an ihrer Empfehlung für das Vakzin fest. Die EMA hingegen empfiehlt den Impfstoff weiter uneingeschränkt.

Intensivmediziner enttäuscht über Absage von Corona-Gipfel

12:01 Uhr: Deutschlands Intensivmediziner sind enttäuscht über die Absage des Corona-Gipfels von Bund und Ländern. Das Treffen war für Montag geplant gewesen (siehe Eintrag von 11:23 Uhr).

"Das ist eine enttäuschende neue Situation", sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), am Freitag. Er könne nur hoffen, dass es stattdessen zeitnahe alternative politische Entscheidungen gebe. Die Divi forderte erneut einen umgehenden harten Lockdown von zwei bis drei Wochen, um die Zahl der Neuinfektionen in der Pandemie zu drücken.

25.000 Neuinfektionen pro Tag bedeuteten rund zwei Wochen später rund 350 bis 750 neue Intensivpatienten mit COVID-19, sagte Marx. Die Lage auf den Intensivstationen sei bereits jetzt dramatisch, einige Regionen könnten keine COVID-Patienten mehr aufnehmen, sagte Marx.

Da Kliniken darüber hinaus planbare Eingriffe absagen, um Intensivbetten freizuhalten, gebe es für andere Kranke bereits so etwas wie einen "Lockdown im OP", sagte Frank Wappler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

Für Montag geplante Ministerpräsidentenkonferenz ist abgesagt

11:23 Uhr: Der für 12. April geplante Corona-Gipfel zwischen den Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel ist abgesagt. Es werde in der kommenden Woche gar keine Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geben, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer mit. Als erste hatten die Nachrichtenagentur Reuters und das ARD-Hauptstadtstudio darüber berichtet.

Wie Demmer weiter mitteilte, wollen Bund und Länder aber trotz des Ausfalls des Treffens das Infektionsschutzgesetz ändern, um bundeseinheitliche Regelungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu schaffen. Sie wollten eine Regelung für das Vorgehen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner schaffen. Man hätte sich "in engem Einvernehmen" auf diese Regelung verständigt.

Bund und Ländern gehe es nun darum, die anvisierte Neuregelung "so schnell wie möglich umzusetzen", sagte Demmer. Der Gesetzentwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes solle bereits am Dienstag auf einer vorgezogenen Kabinettssitzung verabschiedet werden.

Das Vorgehen sei mit den Koalitionsfraktionen im Bundestag abgestimmt, sagte die Vizeregierungssprecherin weiter. Mit den anderen Fraktionen im Bundestag werde die Bundesregierung über das geplante Vorgehen "das Gespräch suchen".

Demmer hob das grosse Einvernehmen zwischen Bund und Länder hervor. Sie hätten "hier auf das engste zusammengearbeitet", sagte sie. "Es sind alle Beteiligten mit im Boot".

Präsident der Intensivmediziner: "Wir brauchen wirklich einen harten Lockdown"

10:43 Uhr: Angesichts der sich weiter zuspitzenden Corona-Lage in den Krankenhäusern haben die Intensivmediziner ihre Forderung nach einem harten Lockdown eindringlich erneuert. "Die Lage ist wirklich sehr dramatisch", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". "Wir brauchen wirklich einen harten Lockdown."

Es mache "überhaupt keinen Sinn, jetzt über Modelle zum Öffnen nachzudenken", fügte Marx hinzu. Stattdessen gelte es, die Menschen zu schützen, damit sie nicht noch kurz vor ihrer Impfung an Corona erkrankten.

Marx äusserte sich überzeugt, dass bis Ende April 5.000 Patienten intensivmedizinisch versorgt werden müssten. In den vergangenen Tagen seien etwa 80 bis 100 Patienten täglich hinzugekommen. Als besonders besorgniserregend bezeichnete der Divi-Präsident die geringe Anzahl von Betten. Denn es müssten nicht nur Covid-19-Patienten versorgt werden, sondern auch Menschen etwa mit Herzinfarkten oder Schlaganfällen.

Auch das Thema Pflegepersonal bereite ihm grosse Sorgen. "Unsere Teams sind wirklich unter Dauerbelastung", sagte Marx. Es gebe bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Anzeichen dafür, dass sie nach der Bewältigung der Pandemie "den Beruf verlassen wollten". Gründe dafür seien eine "extrem hohe Arbeitsbelastung" und bis vor kurzem auch die Sorge um die eigene Gesundheit.

Peter Altmaier mit Astrazeneca geimpft

10:20 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat am Freitag seine erste Corona-Schutzimpfung in einer Berliner Bundeswehrkaserne erhalten. Der 62-Jährige wurde mit dem Präparat von Astrazeneca geimpft, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Das Impfen ist der entscheidende Schritt, um diese Pandemie zu überwinden", sagte der Minister und appellierte sogleich: "Nutzen Sie daher die Möglichkeit des Impfens und machen Sie mit".

Bundesregierung für "kurzen einheitlichen Lockdown"

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat seinen heftig umstrittenen Vorstoss für einen "Brücken-Lockdown" verteidigt. Jetzt zieht auch die Bundesregierung nach.

Erneut Sicherheitslücke bei einem Corona-Schnelltestanbieter

09:23 Uhr: Durch eine Sicherheitslücke in der Software eines Corona-Schnelltestanbieters konnten erneut Unbefugte auf Testergebnisse und andere sensible Daten zugreifen. Entdeckt wurde die Schwachstelle durch das Hackerkollektiv "Zerforschung". Der betroffene Anbieter Eventus Media International (EMI) aus Dortmund hat nach Angaben der IT-Experten die Lücke mittlerweile geschlossen. Über den Vorfall hatten zuerst die ARD-Sender rbb, NDR und MDR berichtet.

Über die Lücke konnten nach Angaben von "Zerforschung" bundesweit mindestens 17 000 Registrierungen für Testtermine eingesehen werden. Ausserdem waren die Daten von rund 7000 Testergebnissen ungeschützt im Netz, darunter auch die Adressdaten der EMI-Kunden. Die Firma entschuldigte sich für den Fehler und kündigte am, in den nächsten Tagen die betroffenen Kunden einzeln anzuschreiben und sie über den Vorfall zu informieren.

Ein Mitglied der Gruppe hatte sich selbst bei EMI auf Corona testen lassen und in diesem Zusammenhang das System zur Abfrage des eigenen Testergebnisses unter die Lupe genommen. Dabei stellte sich heraus, dass die Website technisch auf einer unzulänglich gesicherten Variante des Open-Source-Systems WordPress aufsetzte. Nach den Hinweisen der Hacker an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde die Sicherheitslücke von dem Dortmunder Unternehmen kurzfristig geschlossen.

Bundesweit höchste Corona-Inzidenz weiter in Region Hof

09:22 Uhr: Die Region Hof hat weiter die höchsten Corona-Infektionszahlen in ganz Deutschland. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete für die Stadt Hof am Freitag 571,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tage. Der Landkreis Hof folgt mit einem Wert von 451,5, bayernweit lag der Wert laut RKI bei 129.

Stadt und Landkreis Hof erhalten nun zusätzlich 4000 Dosen des Impfstoffs Astrazeneca. Dafür können sich von Freitag an alle Impfwilligen ab 18 Jahre unabhängig von Vorerkrankungen oder Beruf anmelden.

Fast 20 Prozent der Menschen in Stadt und Landkreis Hof seien schon mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden, hatten Landrat Oliver Bär (CSU) und Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) am Donnerstag mitgeteilt.

Gut 100 Tage vor Olympia: Tokio verschärft Corona-Massnahmen wieder

08:37 Uhr: Gut 100 Tage vor dem geplanten Beginn der Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August) will die japanische Regierung für Tokio wieder schärfere Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verhängen. Die Beschränkungen sollen ab dem kommenden Montag bis zum 11. Mai gelten und sehen unter anderem vor, dass Bars und Restaurants um 20.00 Uhr schliessen müssen.

"Es ist dringend notwendig, dass wir mehr und stärkere Massnahmen ergreifen", sagte Yuriko Koike, Gouverneurin der Präfektur Tokio. Der im Januar verhängte Ausnahmezustand in der Olympia-Stadt war erst vor Kurzem aufgehoben worden. In einigen Gebieten des Landes, in denen die Massnahme früher aufgehoben wurde, sind die Corona-Fälle schnell wieder angestiegen - insbesondere in Osaka. Dort war am Mittwoch der olympische Fackellauf vor Publikum abgesagt worden.

RKI registriert 25.464 Corona-Neuinfektionen und 296 neue Todesfälle

06:00 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 25.464 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 296 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Freitagmorgen hervor. Das RKI geht jedoch davon aus, dass sich in den Ferien meist weniger Menschen testen lassen, was zu einer geringeren Meldezahl an die Gesundheitsämter führe.

Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 21.888 Neuinfektionen und 232 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 04.55 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 110,4. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 105,7 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 0,80 (Vortag: 0,76). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 80 weitere Menschen anstecken. Die nach Ostern beobachteten kleinen R-Werte können laut RKI jedoch auch mit einer geringen Testzahl in den vergangenen Tagen zusammenhängen. "Die Werte können erst in einigen Tagen bewertet werden", schreibt das Institut.

Ex-Ministerpräsident Koch kritisiert Corona-Krisenmanagement

06:00 Uhr: Der frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat das Corona-Krisenmanagement von Bund und Ländern scharf kritisiert. In einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe) sprach sich der ehemalige CDU-Bundesvize deutlich gegen weitere Lockdown-Massnahmen aus.

"Individuelle Freiheit, das Recht auf wirtschaftliche Betätigung, das Recht auf Bildung und soziale Inklusion und auch das Recht zu reisen" hätten in der Verfassungsordnung einen Rang, der es verbiete, sie dauerhaft "einem Krisenregime des Stillstandes und der allumfassenden Zwangsbewirtschaftung zu unterwerfen", mahnte Koch. Das gelte ausdrücklich sogar dann, wenn dafür vom Staat materielle Entschädigung geleistet werde.

"Wenn das Krisenmanagement nach mehr als einem Jahr darauf keine Rücksicht nimmt, verliert das Management die politische Unterstützung", betonte der frühere hessische Regierungschef. Die Menschen verlören das Vertrauen in die Institutionen, und die Gerichte seien verpflichtet, immer höhere Anforderungen an die Verhältnismässigkeit zu stellen. "Der Lockdown in Serie ist eben irgendwann verfassungswidrig, selbst wenn man ihn per Gesetz beschliesst."

Psychotherapeuten fordern Politik zu Corona-Hilfen für Psyche auf

05:00 Uhr: Deutschlands Psychotherapeuten fordern von der Politik einen stärkeren Schutz der Menschen vor psychischen Belastungen durch die Corona-Pandemie. "Neben Ängsten und Depressionen nehmen auch Anspannung und Aggression zu, oft zeigen sie sich, oft werden sie verdrängt", sagte der Präsident der Psychotherapeutenkammer, Dietrich Munz, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wenn nun aber der Lockdown trotzdem verlängert und verschärft werden muss, wäre es wichtig, dass nicht nur wirtschaftliche Entschädigung fliesst."

So müsse etwa Kindern und Jugendlichen, die mit Homeschooling schlecht zurechtkämen, gezielt geholfen werden. "Lehrkräfte wissen nach monatelangem Homeschooling oft genau, welche Schülerinnen und Schüler abdriften." Für diese sollten zusätzliche Betreuungs- und Unterstützungsmöglichkeiten durch Schulpsychologen geschaffen werden. "Eine Idee wäre, dass Länder und Kommunen den Einsatz von Studierenden auch noch vor einem Abschluss möglich machen. Sie könnten etwa eine Patenschaft für ein Kind übernehmen." Gerade bei wärmeren Temperaturen wären verstärkt Angebote im Freien denkbar.

Insgesamt dürften psychische Erkrankungen spürbar zunehmen, wenn die Pandemie abklingt, sagte Munz.

Chefs der Regierungsfraktionen fordern Corona-Debatte vor MPK

05:00 Uhr: Die Spitzen der Regierungsfraktionen von Union und SPD dringen auf eine breite Debatte über die Corona-Lage im Bundestag noch vor der nächsten Bund-Länder-Runde. Auch eine Regierungserklärung könne ein geeigneter Rahmen sein, schrieben die Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus (CDU), Rolf Mützenich (SPD) und der CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt in einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD). Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

Die Ministerpräsidenten und Merkel hatten bei ihrer jüngsten Runde beschlossen, dass sie am kommenden Montag erneut beraten wollen. Brinkhaus, Mützenich und Dobrindt schreiben: "Den beiden Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag ist es ein wichtiges Anliegen, vor dieser Konferenz den Stand der Pandemie und mögliche Schlussfolgerungen hieraus im Bundestags-Plenum zu diskutieren." Geeigneter Rahmen könnte eine Regierungserklärung oder eine Vereinbarte Debatte sein. Brinkhaus, Mützenich und Dobrindt schreiben an Merkel und Müller weiter: "Für eine kurzfristige Information, auf welchen Tag in der kommenden Woche Sie die Bund-Länder-Konferenz letztendlich legen möchten, wären wir Ihnen sehr verbunden. Dies würde unsere Planungen sehr erleichtern."

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Die Vorbereitung zählt: So meistern Sie eine mögliche Quarantäne

Die Corona-Pandemie dauert weiter an, die Fallzahlen stiegen zuletzt stetig. Dabei ist längst klar: Es kann jeden treffen - ob nun als Erkrankten oder als Kontaktperson. Was folgt, ist die Isolation oder häusliche Quarantäne. Mit diesen Tipps wird die Zeit so angenehm wie möglich.

Günther Jauch wird nun "Impfluencer" für Bundesregierung

04:55 Uhr: Publikumsliebling Günther Jauch (64) wirbt ab kommender Woche laut Bundesregierung für die Corona-Schutzimpfung. In der laufenden Kampagnenphase seien nach Uschi Glas ab nächster Woche auch Sepp Maier und Günther Jauch zu sehen, sagte eine Sprecherin des Bundesministeriums für Gesundheit der Deutschen Presse-Agentur. Man wolle "verschiedene Bevölkerungsgruppen beispielhaft abbilden und ansprechen". Im Netz kursiert seit Wochen das Wort "Impfluencer" (statt Influencer) für Prominente, die fürs Impfen werben oder ihren Pieks öffentlich machen.

Die jetzige Phase der #ÄrmelHoch-Kampagne setze stärker als bisher auf Motivation, heisst es vom Ministerium in Berlin. Dafür nennen Bürgerinnen und Bürger aber eben auch Promis wie RTL-Quizmaster Jauch ("Wer wird Millionär?") honorarfrei ihre Gründe, warum sie persönlich bereit für die Corona-Schutzimpfung seien.

Die Werbekampagne mit Aussenwerbungs- und Printmotiven sowie Social Media Content stammt von Scholz & Friends Berlin, der Rahmenagentur des Bundesgesundheitsministeriums.

Laschet stützt Vorstoss für mehr Rechte des Bundes im Corona-Kampf

04:00 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterstützt den Unionsvorstoss für mehr Rechte des Bundes im Kampf gegen die Corona-Pandemie. "Leider haben die vergangenen Tage und Wochen gezeigt, dass zu wesentlichen Fragen keine Einigkeit unter den Ländern besteht", sagte der CDU-Bundesvorsitzende der Deutschen Presse-Agentur. Es müsse aber gehandelt werden. "Daher finde ich den Vorschlag aus der Unionsfraktion richtig, dass in dieser kritischen Phase der dritten Welle die Bundesregierung die Grundregeln der Virusbekämpfung verbindlich festlegen kann".

Konkret bedeute das, dass Abstandsgebote, Maskenpflicht, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen bundeseinheitlich geregelt werden sollten, so Laschet. Die einzelnen Länder müssten weiterhin die Verantwortung für Massnahmen der Pandemiebekämpfung übernehmen, die keine länderübergreifenden Auswirkungen hätten. "Ob im Norden ein Museum geöffnet ist, interessiert die Menschen im Süden nicht", so Laschet. Entscheidend sei die pandemische Lage vor Ort.

Die Ministerpräsidentenkonferenz sei ausserdem "kein Ort für Mikromanagement", kritisierte Laschet. Sie sollte sich nach Worten Laschets auf die Themen fokussieren, bei denen es tatsächlich länderübergreifend Abstimmungsbedarf gebe.

Zuvor hatten drei CDU-Bundestagsabgeordnete vorgeschlagen, dem Bund die Möglichkeit zu geben, per Rechtsverordnung bundesweit gleiche Massnahmen in der Pandemie-Bekämpfung durchzusetzen. Die Initiative der Abgeordneten Norbert Röttgen, Johann Wadephul und Yvonne Magwas hatte in der Unions-Bundestagsfraktion bis Donnerstagnachmittag gut 50 Unterstützer gefunden. Protest kam dagegen vor allem von SPD-Ministerpräsidenten.

Der "Bild"-Zeitung zufolge denkt auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) konkret über eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes nach. Dies hatte sie bereits vor Ostern angekündigt und dabei beklagt, dass die Anfang März vereinbarte Corona-Notbremse von manchen Ländern nicht umgesetzt werde. Dabei hatte sie unter anderem auch Laschet kritisiert.

In den USA ist inzwischen jeder Fünfte voll gegen Corona geimpft

00:12 Uhr: In den USA ist inzwischen etwa jeder Fünfte vollständig gegen Corona geimpft: Von den rund 330 Millionen Einwohnern des Landes sind 66 Millionen abschliessend geimpft, wie Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC am Donnerstag zeigten. In Bezug auf die Zahl der bislang impfberechtigten Erwachsenen - rund 260 Millionen Menschen - ergebe sich eine Impfquote von 25 Prozent.

Gut 112 Millionen Menschen erhielten dem CDC zufolge seit dem Start der Impfkampagne Mitte Dezember zumindest eine Impfung. Das entspricht einem Drittel der Gesamtbevölkerung. Insgesamt wurden für Erst- und Zweitimpfungen seither rund 175 Millionen Dosen verspritzt.

In den USA wird neben den Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer, bei denen zwei Dosen gespritzt werden, auch der Impfstoff von Johnson & Johnson eingesetzt, der bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung entfaltet. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer ist in den USA ab 16 Jahren zugelassen, die übrigen nur für Erwachsene. US-Präsident Joe Biden hat versprochen, bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle Erwachsenen im Land zu haben.

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Mit Material von dpa, afp, sid und apa.