AfD - Alternative für Deutschland

Das Konzert in Chemnitz sprengt alle Erwartungen. Zehntausende kamen in die sächsische Stadt und feiern unter dem Motto "#wirsindmehr" zu Bands wie die Toten Hosen oder Kraftklub. Zwei Gegenkundgebungen werden zuvor untersagt. Die Veranstaltung begann mit einer Schweigeminute. 

Sahra Wagenknecht macht mit "Aufstehen" von sich reden. Mit der sogenannten Sammelbewegung will die Fraktionschefin der Linkspartei neue linke Mehrheiten in Deutschland erreichen. Doch Politologen warnen: Statt es zu einen, könnte die Initiative das linke Lager weiter spalten. Auf das Aufstehen würde ein schmerzhafter Sturz folgen. 

Vertreter und Anhänger der AfD demonstrierten in den vergangenen Tagen Seite an Seite mit Rechtsradikalen. Nun werden die Rufe nach einer Beobachtung der Partei vom Verfassungsschutz lauter - auch aus der Bevölkerung.

Kaum ist die eine Grossveranstaltung vorbei, erwartet Chemnitz schon die nächste. Nach einem kurzen Durchschnaufen am Sonntag findet zu Wochenbeginn ein Gratis-Konzert gegen Rassismus statt.

Erneut ist es in Chemnitz zu Demonstrationen gekommen. Vorläufige Bilanz der Serie von Kundgebungen: 25 Straftaten und mindestens neun Verletzte. Ein Grossaufgebot der Polizei verhinderte Schlimmeres.

Wieder gehen tausende Menschen in Chemnitz auf die Strasse. Während die einen gegen Fremdenhass demonstrieren, schimpfen die anderen gegen die Flüchtlingspolitik. Die Polizei zeigt starke Präsenz.

Viele Kritiker sehen die AfD immer mehr in den Rechtsextremismus abdriften. Ist die Partei tatsächlich ein Fall für den Verfassungsschutz? In einer aktuellen Umfrage wurde nun die Meinung der Deutschen zu dieser Thematik abgefragt.

Die DFL hat auf Weisung des sächsischen Innenministeriums die Zweitliga-Partie Dynamo Dresden - Hamburger SV abgesagt. Das teilte die DFL am Freitagabend mit. Hintergrund ist eine Vorgabe des Ministeriums, die auf die angekündigten Demonstrationen in Chemnitz zurückgeht.

Job-Angebot für den suspendierten Justizbeamten von Dresden: Der Mann hatte den Haftbefehl von Chemnitz fotografiert und verbreitet und verlor daraufhin seinen Job - nun hat er ein neues Angebot: von der AfD in Stuttgart.

Chemnitz kommt nicht zu Ruhe. Erneut treffen sich hunderte Demonstranten zum Protest, nachdem die rechtspopulistischen Bewegung Pro Chemnitz dazu aufgerufen hatte. Währenddessen trifft sich Ministerpräsident Michael Kretschmer mit Bürgern zum Dialog.

Die Menschenjagd in Chemnitz sorgt für eine bundesweite Debatte über Rechtsextremismus, Selbstjustiz, Hass und Demokratie. Dabei richtet sich der Blick immer wieder in den Osten. Rechtsextremismus-Experte Prof. Dr. Dierk Borstel erklärt, warum immer wieder Sachsen Schlagzeilen macht und warnt: "Wenn wir nicht massiv intervenieren, dann war das erst der Anfang".

Der Rechtsextremismus-Experte Dierk Borstel warnt, dass Ängste der Bevölkerung ernst genommen werden müssen, sonst könne es auch an anderen Orten zu Ausschreitungen wie in Chemnitz kommen. Die Krawalle seien ganz und gar nicht plötzlich entstanden. Unabhängig davon sei ihm zufolge "die Kernfrage, wie wir mit der Geflüchteten-Frage umgehen".

Knapp sieben Wochen vor der Landtagswahl in Bayern hat die CSU einer neuen Umfrage zufolge deutlich an Zustimmung verloren. In der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild"-Zeitung (Mittwoch) kommt die Partei von Ministerpräsident Markus Söder nur noch auf 36 Prozent.

Zwei Monate vor der bayerischen Landtagswahl haben Teile des rechten Flügels der CSU sich für eine Koalition mit der AfD ausgesprochen. Die CSU-Basisbewegung "Konservativer Aufbruch Mittelfranken" lehnte eine mögliche schwarz-grüne Koalition ab und forderte auf, über die AfD als Juniorpartner nachzudenken. Joachim Herrmann nannte solche Planspiele "indiskutabel" und "absurd".

Zum Ende der Sommerpause greift Frank Plasberg in "Hart aber Fair" die durch Mesut Özils Rücktritt aus der Fussball-Nationalmannschaft ausgelöste Rassismus-Debatte auf. Die aktuellen Ereignisse im sächsischen Chemnitz zeigen, dass das Thema brandaktuell ist.

Verhängnisvoller Streit nach dem Stadtfest: Bei einer Messerattacke in der Innenstadt von Chemnitz ist in der Nacht zum Sonntag ein 35 Jahre alter Mann getötet worden.

Asylstreit – war da was? Im ZDF-Sommerinterview mit Bettina Schausten versucht Bundesinnenminister Horst Seehofer, den Unionszoff kleiner zu reden und einen Deckel drauf zu machen. Allerdings nicht, ohne zu erwähnen, dass auch er ein Opfer des Streits gewesen sei.

Nach dem umstrittenen Einsatz gegen ZDF-Journalisten bei einer Pegida-Demonstration in Sachsen setzte es viel Kritik und Spott. Nun kommen neue Details ans Licht: Ein gefilmter Pegida-Sympathisant ist Mitarbeiter des Landeskriminalamts. Die Justizministerin fordert dringende Aufklärung.

Das umstrittene Vorgehen der Polizei gegen ZDF-Reporter in Dresden ist von einem Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Sachsen ausgelöst worden.