Theresa May

"Wie lange denn noch?", fragt Anne Will etwas genervt in der jüngsten Ausgabe ihrer Talkshow bezüglich des zähen Austritts Grossbritanniens aus der EU. In der Tat zieht sich der Brexit schon genauso lange hin, wie die Talkshow darüber. Viel Neues ist bislang bei beidem nicht herausgekommen. Nun schlägt Günter Verheugen bei Will eine radikale Lösung der verfahrenen Situation vor.

In nur wenigen Tagen läuft die Frist der EU für Grossbritanniens Austritt aus der Staatengemeinschaft aus. Bislang ist noch völlig unklar, wie es im Brexit weitergeht. Sollte die EU der britischen Premierministerin Theresa May keinen Aufschub gewähren, wird es höchstwahrscheinlich auf einen "No Deal"-Brexit hinauslaufen. Für die Zukunft des Landes sind die nächsten Tage entscheidend. Ein Überblick über den Brexit-Fahrplan.

Theresa May muss bis kommenden Freitag einen Grund für den erneuten Aufschub des EU-Austritts liefern. Gelingt ihr das nicht, könnte es doch zum harten Breixt kommen. Während sich im Vereinigten Königreich also weiterhin alles hinzieht, geht an einer anderen Stelle ganz schnell: Die britischen Reisepässe sind schon auf den Brexit vorbereitet.

Die britische Premierministerin Theresa May steht unter Druck: Sie muss die beantragte Verlängerung der Frist zum EU-Austritt nun auch stichhaltig begründen. Die Gespräche mit der Opposition scheinen nicht gut zu laufen. Vieles deutet auf eine lange Verzögerung des EU-Austritts hin.

Nach jetzigem Stand soll Grossbritannien die EU am nächsten Freitag (12. April) verlassen.

Jetzt ist es offiziell: Theresa May hat erneut einen Aufschub der Brexit-Frist bei der EU beantragt. Dieses Mal will sich Grossbritannien bis zum 30. Juni auf Austritts-Modalitäten geeinigt haben. Doch das bedeutet, dass das Land an der Europawahl teilnimmt. Oder etwa nicht? Die Antwort ist kompliziert.

Theresa May bittet die Europäische Union um einen Brexit-Aufschub bis 30. Juni. Dies schrieb sie in einem am Freitag veröffentlichten Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk.

Verschiebt sich der Brexit nun um zwölf Monate? Dafür plädiert immerhin der EU-Ratschef Donald Tusk.

Während Regierung und Opposition in London weiter über einen Ausweg aus der Brexit-Sackgasse sprechen, versuchen Parlamentarier den Sturz in den No-Deal per Gesetz zu stoppen. Bundeskanzlerin Merkel besucht Irland, das unter einem Brexit ohne Vertrag arg leiden würde.

Theresa May will endlich mit der Opposition zusammenarbeiten, um einen Ausweg im Brexit-Chaos zu finden. Doch damit hat die Premierministerin viele ihrer Parteikollegen vor den Kopf gestossen.

Das britische Unterhaus hat am Mittwoch ein Gesetz gebilligt, das die Regierung zu einem weiteren Brexit-Aufschub verpflichten soll. Derweil versucht Premierministerin Theresa May mit Oppositionsführer Jeremy Corbyn vor Ablauf der Austrittsfrist noch einen Kompromiss zu schmieden.

Das britische Unterhaus hat am Mittwoch ein Gesetz gebilligt, das die Regierung zu einem weiteren Brexit-Aufschub verpflichten soll. Derweil versucht Premierministerin Theresa May mit Oppositionsführer Jeremy Corbyn vor Ablauf der Austrittsfrist noch einen Kompromiss zu schmieden.

Bislang endet die Frist für den britischen EU-Austritt am 12. April. Premierministerin May will eine weitere Verlängerung der Brexit-Frist - ihr Blick fällt damit notwendigerweise auf die Opposition. Aussenminister Maas zeigt sich zurückhaltend zur Bitte um einen weiteren Aufschub.

Die britische Premierministerin Theresa May will die EU um eine weitere, möglichst kurze Verlängerung der Frist für den Austritt des Landes aus der Europäischen Union bitten.

Mehrere Abgeordnete verschiedener britischer Parteien wollen den "No Deal"-Brexit mittels eines Gesetzes verhindern. 

Als wären die Brexit-Verhandlungen nicht verwirrend genug, wollten am Montag nahezu nackte Aktivisten Wirbel im britischen Unterhaus sorgen. Die Reaktionen auf den Protest fielen allerdings britisch unterkühlt aus.

Ratlosigkeit in London: Auch im zweiten Anlauf ist es dem Parlament nicht gelungen, sich auf eine Austrittsalternative zu einigen. Wie soll der harte Brexit jetzt noch verhindert werden? Premierministerin May zitiert am Dienstag ihr Kabinett zu einer fünfstündigen Sitzung. EU-Unterhändler Michel Barnier sieht noch einen Ausweg.

Grossbritannien steuert weiter auf einen ungeordneten EU-Austritt zu. Das Unterhaus hat am Montagabend abermals sämtliche Brexit-Alternativen abgelehnt.

Die Uhr tickt, eine Einigung steht aber weiter in den Sternen. Das britische Unterhaus befasst sich am Montag erneut mit möglichen Alternativen zum Brexit-Vertrag. Auch der bereits dreimal durchgefallene Deal von Premierministerin Theresa May ist noch nicht endgültig vom Tisch.

Will es Theresa May wirklich noch einmal wissen? Laut einem Bericht der BBC denkt die britische Premierministerin darüber nach ihren bereits dreimal gescheiterten Deal nochmals im Parlament zur Abstimmung zu stellen. Indes fordert eine konservative Abgeordnete eine Regierung der nationalen Einheit.

Das britische Unterhaus hat wieder Nein gesagt zum Austrittsvertrag mit der Europäischen Union. Bis zum 12. April ist nun Zeit, eine Lösung aus dem Brexit-Schlamassel zu finden. Die Abgeordneten suchen inzwischen verzweifelt auf eigene Faust.

Es half kein Drohen und kein Jammern: Das britische Unterhaus hat wieder Nein gesagt zum Austrittsvertrag mit der Europäischen Union. Jetzt wird die Luft sehr dünn. Aber es ist noch immer nicht vorbei.

Neue Schlappe für Premierministerin May: Nach der dritten Niederlage für ihr Brexit-Abkommen droht ein chaotischer Bruch am 12. April oder eine lange Verschiebung des EU-Austritts. Kann sich May noch halten?