Brexit: EU-Austritt des Vereinigten Königreichs

Schottland verfolgt seinen eigenen Brexit: die Abspaltung vom Vereinigten Königreich. Schottlands Nationalpartei wertet die Wählergunst im Rahmen der britischen Parlamentswahl als Aufforderung, ein zweites Referendum anzustrengen.

Premierminister Boris Johnson hat die Parlamentswahl in Grossbritannien mit absoluter Mehrheit gewonnen – und dürfte das Land Ende Januar 2020 aus der EU führen. Jeremy Corbyn und seine Labour Party kassierten die grösste Wahlschlappe seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Verlierer des Abends kündigte seinen Rückzug an.

Premierminister Boris Johnson hat bei den Wahlen in Grossbritannien einen fulminanten Sieg eingefahren. Seine konservativen Tories haben im Unterhaus nun die absolute Mehrheit. So reagiert die britische und internationale Presse im In- und Ausland auf den Triumph des Brexit-Hardliners. 

Premierminister Boris Johnson und seine konservativen Tories gehen mit einem triumphalen Sieg aus den Parlamentswahlen in Grossbritannien hervor und können den Brexit nun nach eigenen Vorstellungen durchziehen. Der grosse Wahlverlierer Jeremy Corbyn zieht unterdessen erste Konsequenzen.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird. Heute: ein Europa, das Grossbritanniens Wahlmotive nicht versteht, Verkehrsminister Andreas Scheuer in der Zange - und die Warnung eines Toten.

Am Donnerstag stimmen die Briten zum dritten Mal in vier Jahren über ein neues Parlament ab. Premierminister Boris Johnson braucht eine deutliche Mehrheit, um das Vereinigte Königreich am 31. Januar 2020 aus der EU zu führen. Zuletzt konnte sein Widersacher Jeremy Corbyn in den Umfragen aufholen. Fünf Fragen und Antworten zur Wahl.

Labour-Parteichef Corbyn konnte seine Kritiker nie zum Schweigen bringen. Die herbe Wahlniederlage gegen Premier Boris Johnson bedeutet nun das langsame politische Aus für den 70-Jährigen.

Sollte sich die Prognose bestätigen, hätte der britische Premierminister Johnson freie Bahn für seinen Brexit-Deal. Er könnte das Land dann wie geplant am 31. Januar aus der EU führen.

Die Spannung steigt: Sollte Premierminister Boris Johnson bei der Parlamentswahl eine Mehrheit verfehlen, stünde auch der Brexit auf der Kippe. Zuletzt war der Vorsprung Johnsons geschrumpft.

Der EU-Haushalt ist in dieser Woche Thema beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Dabei stellen der Brexit und neue drängende Aufgaben wie der Klimaschutz die Mitgliedstaaten vor besondere Herausforderungen. Politikwissenschaftler Peter Becker erklärt, ob sie sich trotzdem einigen werden.

Grossbritannien wählt, und es wählt den sofortigen Brexit. Trotz aller Kritik steht der konservative Premier Boris Johnson vor einem verblüffenden Wahlsieg. Dafür gibt es gute Gründe.

Ein Kind, schlafend auf dem Fussboden eines Krankenhauses: Sinnbild für die schlechte Gesundheitsversorgung in Grossbritannien. Premier Boris Johnson reagierte auf ein entsprechendes Foto nun dünnhäutig.

Etwas mehr als 66 Millionen Menschen bevölkern derzeit das britische Königreich. Sollte der Brexit tatsächlich kommen, könnten es bald 67 Millionen sein. Premierminister Boris Johnson prophezeit für den Fall seines Wahlsiegs einen Anstieg der Geburtenzahlen.

Was passiert nach der Wahl am 12. Dezember. Würde Premier Boris Johnson im Falle einer Niederlage sogar zurücktreten? Das wollten Reporter wissen, doch der Staatschef wich aus - mehrmals.

Der nur knapp sechswöchige Turbo-Wahlkampf in Grossbritannien biegt nach dem zweiten direkten TV-Duell zwischen Premierminister Boris Johnson und seinem Herausforderer Jeremy Corbyn auf die Zielgerade ein. Auch in der Debatte am Freitagabend gelang es dem Herausforderer nicht, Johnson in die Enge zu treiben. Der Amtsinhaber distanzierte sich wenig glaubhaft von politischen Lügen. 

Am 12. Dezember 2019 wählen die Briten ein neues Parlament. Der ausserordentliche Termin ist eine Folge des Brexit-Chaos', das seit dem Austrittsvotums des Volkes 2016 herrscht. Im letzten TV-Duell vergibt Oppositionsführer Jeremy Corbyn die Chance, Boden auf Premierminister Boris Johnson gutzumachen.

Der britische Premier Boris Johnson und Oppositionschef Jeremy Corbyn haben mit dem letzten TV-Duell die letzte Woche im Wahlkampf eingeläutet. Der Schlagabtausch blieb ohne klaren Sieger.

Gewinnt Boris Johnson bei der Wahl am 12. Dezember wie erwartet eine Mehrheit, steht den Briten ein kompromissloser Bruch mit der EU bevor. Schafft er es nicht, gibt es möglicherweise zwei weitere Volksabstimmungen: zum Brexit und zu Schottlands Unabhängigkeit.

Kritik an Hugh Grant für seinen Einsatz für die Labour-Partei: Bei einer Kundgebung wird der Schauspieler von Demonstranten kritisiert, eine ‘‘rassistische‘‘ Partei zu unterstützen. Der Schauspieler will um jeden Preis einen harten Brexit verhindern.

Das jahrelange Brexit-Drama hinterlässt deutliche psychologische Spuren bei den Briten - darauf weisen mehrere wissenschaftliche Studien hin.