Brexit: EU-Austritt des Vereinigten Königreichs

Im Rennen um das Amt des konservativen Parteichefs und künftigen Premierministers hat der britische Ex-Aussenminister Boris Johnson einen weiteren Erfolg errungen.

Mit Boris Johnson könnte ein Politiker in Downing Street 10 einziehen, der die Ablehnung politischer Regeln zum Konzept gemacht hat. Profiliert hat sich Johnson mit Humor und Beharrlichkeit. Doch besonders für die Liberalen könnte er ein Hoffnungsträger werden.

Bei der ersten Abstimmung über die Nachfolge von Theresa May ist Boris Johnson seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Eine Überraschung hat die Wahlrunde im Unterhaus allerdings auch gebracht..

Zwei Frauen und acht Männer treten mit Ideen für die Lösung der Brexit-Krise an. Nach Abstimmungen im Parlament sollen die Parteimitglieder zwischen zwei Kandidaten auswählen.

Der US-Präsident macht keinen Hehl daraus, dass er einen Brexit will. Beim Besuch in London versucht er, den Briten einen baldigen und rigorosen Bruch mit der EU finanziell schmackhaft zu machen. Und er trifft intensive Vorbereitungen für die Zeit nach Theresa May.

US-Präsident Donald Trump ist für drei Tage in Grossbritannien zu Besuch. Äusserungen zum Brexit und zur britischen Innenpolitik hatten bereits im Vorfeld für kontroverse Debatten gesorgt.

Der pompöse Staatsbesuch in Grossbritannien bietet für Donald Trump einige protokollarische Stolperfallen. Vor allem fällt die Reise in wilde politische Zeiten. Der US-Präsident bleibt sich treu und sorgt bereits vorab für Turbulenzen - auf erprobte Weise.

Boris Johnson will Theresa May beerben. Bislang stehen seine Chancen auf das Amt des britischen Premierministers gut. Doch jetzt könnte ihm eine Aussage zum Brexit zum Verhängnis werden. Er soll die Briten belogen haben.

Ein privater Kläger beschuldigt Johnson, fälschlicherweise angegeben zu haben, Grossbritannien zahle wöchentlich 350 Millionen Pfund an die EU.

Die Brexit-Partei ist bei der Europawahl in Grossbritannien als deutlicher Sieger hervorgegangen. Nach Auszählung von rund 90 Prozent der Wahlbezirke erhielt die EU-kritische Partei von Nigel Farage 31,6 Prozent der Stimmen.

Donald Trump will den Brexit - und trifft bei seinem Staatsbesuch in Grossbritannien auf eine Premierministerin, die exakt daran zerbrach. US-Neoliberale und Brexiteers träumen von einer deregulierten Wirtschaftsbrücke über den Atlantik. Ohne die Zwangsjacke EU.

Mit dem Ergebnis der Europawahl beschäftigen sich Kommentatoren und Journalisten aus aller Welt. Im Fokus stehen dabei natürlich die Niederlagen der grossen Volksparteien sowie das Erstarken der Rechten in einigen Ländern und der Aufstieg der Grünen. Das sagt die internationale Presse.

Als britischer Aussenminister hat sich Boris Johnson nicht sonderlich gut geschlagen. Die Liste seiner peinlichen verbalen Fehltritte ist lang. Und doch hat er gute Chancen, der zurückgetretenen Theresa May als Premierminister nachzufolgen. 

Die britische Premierministerin Theresa May hat keinen Ausweg aus der Brexit-Sackgasse gefunden. Nun muss sie Platz machen für einen Nachfolger. Doch die Zeit bis zum geplanten EU-Austritt am 31. Oktober ist knapp. Es droht der "No Deal".

Theresa May tritt am 7. Juni zurück, das gab die britische Premierministerin in einem Statement bekannt. Wer ihr Nachfolger wird, steht noch nicht fest.

Der Tag der britischen Europawahl könnte zu einem Schicksalstag für Premierministerin Theresa May werden. Immer mehr Gefolgsleute gehen ihr von der Stange. Die Pläne für ihren Abgang werden konkreter.

Der Brexit steckt in der Sackgasse. Zieht Theresa May jetzt die Reissleine und tritt zurück?

Der Druck auf Premierministerin Theresa May, ihr Amt abzugeben, wächst und wächst. Bislang hat die Regierungschefin alle Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen ignoriert. Doch wie lange kann sie das noch durchhalten?

Der neue Entwurf zum Brexit-Abkommen mit der EU werde eine Abstimmung der Abgeordneten über ein zweites Referendum zum EU-Austritt enthalten, kündigte May am Dienstag an.

Neue Brexit-Offensive von Theresa May: Die britische Premierministerin kündigt dem Parlament ein "kühnes" neues Brexit-Angebot an. Damit soll ihr Deal im vierten Anlauf endlich angenommen werden.

Während die beiden grossen britischen Parteien hinter verschlossenen Türen nach einem Ausweg aus dem Brexit-Chaos suchen, führt Nigel Farage mit seiner Brexit-Partei die Umfragen beim Europawahlkampf an. Wer ist der Mann, der seit 20 Jahren verbissen gegen die EU kämpft?

Partei von Europa-Gegner Nigel Farage könnte mehr Stimmen bekommen als Labour und Tories zusammen.

Das sind die "kleinen" Begleiterscheinungen des EU-Austritts. Bei einem No-Deal-Brexit kommen Kosten auf die rund 66 Millionen Briten zu.

Die EU hält auch in Zeiten des Brexits - und sie hält zusammen. Zwei Wochen vor der Europawahl machen sich die 27 Staaten Mut. Aber nicht alles ist eitel Sonnenschein.