Brüssel

Der "Super Saturday" wurde für Premier Boris Johnson zum Reinfall: London muss Brüssel nun um Aufschub des EU-Austritts bitten.

Schwere Schlappe für Boris Johnson: Das Unterhaus zwingt den Premier in Brüssel eine Verlängerung der Brexit-Frist zu beantragen. Kommt er dem nach? In London drohen weitere Chaostage.

Einen Deal mit der Europäischen Union hat der britische Premierminister Boris Johnson erreicht. Nun muss er um eine Mehrheit zuhause im Parlament kämpfen - das wird jedoch alles andere als einfach. Wie die Abstimmung am Samstag im Unterhaus ausgeht, ist völlig ungewiss. Hier erhalten Sie alle Brexit-News im Blog.

Zu Halloween will der britische Premier Boris Johnson raus aus der EU. Dafür hat er mit Brüssel nach langem Ringen einen Deal geschlossen. Doch ist immer noch unsicher, ob der Austritt aus der EU Ende Oktober auch wirklich kommt. Am Samstag ist Showdown.

Ein geregelter Austritt der Briten aus der Europäischen Union scheint nun in greifbarer Nähe: Die EU und Grossbritannien einigten sich auf ein Abkommen. Am Samstag wird das britische Parlament darüber abstimmen. Die nordirische DUP will das Abkommen nicht unterstützen. Alle Brexit-News finden Sie hier im Blog.

Die irische Grenzfrage gehört zu den Hauptstreitpunkten im Brexit. Nun soll es neue Vorschläge von Grossbritannien dafür geben. Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne bezweifelt derweil, dass sich die EU und das Vereinigte Königreich vor dem anstehenden Gipfel einigen werden. Alle aktuellen Nachrichten zum EU-Austritt des Vereinigten Königreichs finden Sie hier.

Der erste Tag der Feuerpause in Nordostsyrien bringt in den meisten Gebieten Ruhe - aber nicht in allen. Kurdenmilizen sagen, sie wollten doch noch nicht abziehen. Aus der EU kommt scharfe Kritik an dem Abkommen: Es sei eine Aufforderung zur Kapitulation an die Kurden.

Seit 2016 müht sich Grossbritannien mit seiner Scheidung von der Europäischen Union. Jetzt steht schon wieder ein Schicksalstag an. Vier mögliche Szenarien.

Es ist einer dieser Namen, die umgehend mit Action, Stärke und "Haudrauf"-Bombast assoziiert werden: Jean-Claude Van Damme. Am 18. Oktober werden "Die Muskeln aus Brüssel", so Van Dammes vielsagender Spitzname, 59 Jahre alt. 35 davon flext er besagte Muckis nun schon vor der Kamera, beweist aber erst im Herbst seiner Karriere kurzzeitig, dass er mehr als nur "Mister Spagat" ist.

Maybrit Illner hat mit einer hochkarätig besetzen Runde über den türkischen Einmarsch in Nordsyrien und die Folgen für Deutschland diskutiert. Der frühere Aussenminister Sigmar Gabriel warf CSU-Politiker Manfred Weber "Volksverdummung" vor. Die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal berichtete von beklemmenden Telefonaten mit ihren Eltern und ein Journalist kritisierte Kriegsparolen in deutschen Moscheen.

Die Strafzölle der USA auf EU-Produkte sind am Freitag in Kraft getreten: Damit gelten zusätzliche Abgaben in Höhe von zehn bis 25 Prozent auf Flugzeugimporte aus der EU - und der Handelskonflikt zwischen der Europäischen Union und den USA spitzt sich weiter zu.

Ob der am Donnerstag in Brüssel ausgehandelte Brexit-Deal zustande kommt, bleibt weiterhin abzuwarten. Doch was steht eigentlich in dem 600 Seiten langen Scheidungsvertrag? Unter anderem geht es um bayerisches Bier.

London und Brüssel scheinen sich geeinigt zu haben. Der Ärger ist damit aber noch lange nicht vorbei sein

In letzter Minute haben sich London und Brüssel zusammengerauft und auf ein Abkommen zum Brexit geeinigt. EU-Kommissionschef Juncker und der britische Premier Johnson geben sich erleichtert. Doch dann haut eine kleine Partei im britischen Unterhaus die Bremse rein.

Unmittelbar vor dem EU-Gipfel verkündet EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen Durchbruch im Brexit-Streit. Ein geregelter Austritt ist damit in greifbarer Nähe. Doch der britische Premier Boris Johnson muss noch eine weitere Hürde nehmen: Der Deal muss durchs Parlament.

Meinungsfreudig geht es am Mittwochabend bei Sandra Maischberger zu: Ein Kabarettist bedenkt den US-Präsidenten mit dem A-Wort – und zwei Politiker geraten sich beim Dauerthema Brexit in die Haare.

Die EU und Grossbritannien sind bei den Verhandlungen zu einem Brexit-Deal deutlich vorangekommen. Am Donnerstag und Freitag steht den Staats- und Regierungschefs in Brüssel dennoch ein schwieriger Gipfel bevor. Unterdessen bekommt Boris Johnson zuhause Gegenwind.

Die nordirische DUP hat bereits Teile der neu ausgehandelten Vorschläge zum Brexit abgelehnt. Dennoch zeigt sich Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung vor dem Start des EU-Gipfels vorsichtig optimistisch, dass es noch zu einer Einigung kommen kann. Der Ausgang des Treffens in Brüssel sei aber ungewiss.

Nach einer halb durchverhandelten Nacht ist der Durchbruch immer noch nicht geschafft. In Brüssel überwiegt vorsichtiger Optimismus. Aber der eigentliche Showdown wartet in London.

Kutschprozession und diamantbesetzte Krone: Mit einer prunkvollen Zeremonie eröffnet die Queen das Parlament. Sie gibt damit den Auftakt zu einer turbulenten Woche im Brexit-Streit.

Mit viel Pomp und Zeremoniell wird das britische Parlament am Montag nach einer knapp einwöchigen Pause von Königin Elizabeth II. mit dem "State Opening of Parliament" wiedereröffnet. Premierminister Boris Johnson will indes laut einem Bericht in diesen Tagen mit der EU sprechen - am Samstag soll es dann zum grossen Showdown kommen.

Aus der Parlamentswahl ist die Partei von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki siegreich hervorgegangen. Laut ersten Prognosen kann sie weiterhin ohne einen Koalitionspartner regieren. Das Verhältnis Warschaus zu Berlin und Brüssel könnte kompliziert bleiben.

Seit Wochen, Monaten, Jahren kreist der Brexit-Streit um den sogenannten Backstop für die irische Grenze. Nun soll London angeblich eine Alternative präsentieren.

Vor Kurzem sagte Boris Johnson noch, er wolle "lieber tot im Graben" liegen, als eine Verlängerung der Brexit-Frist zu beantragen. Nun gibt der britische Premier wohl klein bei - und schickt bald einen Antragsbrief nach Brüssel.