Hoffenheim

Der letzte Bundesliga-Spieltag steht an! Wie rettet sich der Hamburger SV? Wer kommt nach Europa? Und wann genügt dem BVB ein Remis für die Champions League? Szenarien zum 34. Spieltag.

An Selbstbewusstsein mangelt es der TSG 1899 Hoffenheim derzeit nicht.  Jetzt kommt es zum direkten Duell um die Champions-League-Plätze. Doch auch vor dem Bundesliga-Spiel beim BVB haben die Kraichgauer keine Angst - im Gegenteil.

Die Bayern wittern keine Verschwörung, Hoffenheim sorgt für Gerechtigkeit und in Hamburg hat man nur ein Ziel. Die (wie immer nicht ganz ernst gemeinten) Lehren des Spieltags.

Ein Nationalspieler belebt in Leipzig Geist und Körper, der HSV kämpft bis aufs Blut und die einzig wahre rote Göttin des Sports crasht die Kellerparty der Bundesliga. In unserer Serie ziehen wir die etwas anderen und meist nicht ganz ernst gemeinten Lehren des jeweiligen Spieltags der Bundesliga.

Carlo Ancelotti krempelt seine Mannschaft gegen Hoffenheim gehörig um und verliert prompt. Das Kalkül der Bayern hat seine Berechtigung - birgt aber auch ein paar Risiken vor den Wochen der Wahrheit.

Julian Nagelsmann ist DER Shooting-Star am deutschen Trainerhimmel - und weckt mehr und mehr das Interesse anderer Vereine. Ist der Coach von 1899 Hoffenheim schon bald ein Kandidat für den FC Bayern? Er bringt jedenfalls viele Eigenschaften mit, die zum Rekordmeister passen.

Kevin Kuranyi hört auf mit dem Profi-Fussball. Nach dem enttäuschenden Engagement bei Hoffenheim konnte ihn kein Angebot mehr überzeugen. Die Familie ist jetzt wichtiger. In Erinnerung bleibt vor allem seine Dortmunder Stadionflucht. Heute kann er darüber schmunzeln. Ebenso wie über sich selbst.

RB Leipzig steckt in seiner ersten grossen Bundesliga-Krise - selbst die direkte Champions-League-Teilnahme des einstigen Bayern-Jägers ist gefährdet. Parallelen zu 1899 Hoffenheim werden plötzlich gezogen, die TSG ärgerte den FCB einst auch monatelang und rauschte dann gnadenlos ab. Ist dieser Vergleich angebracht?

Mats Hummels hat offenbar zu redselige Freunde, im Trainer-Roulette wird André Schubert das nächste Opfer und 1899 Hoffenheim ist so gut wie Real Madrid. Also fast. Die (wie immer nicht ganz ernst gemeinten) Lehren des Bundesliga-Spieltags.

Überflieger in der Champions League, Mitläufer in der Bundesliga: Der BVB liegt 2016/17 hinter den eigenen Erwartungen auf Platz sechs, Trainer Thomas Tuchel zeigt sich häufiger unzufrieden mit der Mannschaftsleistung. Nun wartet Julian Nagelsmann, der mit 1899 Hoffenheim derzeit allen Grund zur Freude hat. Wir nennen drei Gründe, weshalb der BVB derzeit nicht ganz oben mitspielt.

Spitzenmannschaften stecken im Tabellenkeller fest. Vermeintliche Abstiegskandidaten spielen um die internationalen Plätze. Selten war die Bundesliga so verrückt wie in dieser Saison. Warum ist das so?

In der Bundesliga-Saison 2016/17 ist alles anders. Nicht nur Tabellenführer RB Leipzig verblüfft, auch dahinter gibt es faustdicke Überraschungen: Hertha BSC, Eintracht Frankfurt, die TSG Hoffenheim und der 1. FC Köln sind mittendrin im Rennen um die Europapokalplätze.

Die Bayern spielen nur Müll, für Aubamayang ist jetzt schon Weihnachten und in Wolfsburg kommt es nach dem Abgas- nun zum Vollgas-Skandal: Die (wie immer nicht ganz ernst gemeinten) Lehren des zehnten Bundesliga-Spieltags.

Julian Nagelsmann hat aus dem Abstiegskandidaten 1899 Hoffenheim ein Team geformt, das sich auf Dauer in der Spitzengruppe der Bundesliga etablieren könnte. Das Spitzenspiel gegen den FC Bayern wird für den jungen Trainer zur Reifeprüfung - und weckt Erinnerungen an das erste ganz grosse Spiel der Hoffenheimer Vereinsgeschichte.

Sind Leipzig, Hoffenheim und Köln in der Spitzengruppe der Bundesliga nur ein Zufall oder verschieben sich im Moment etwas die Machtverhältnisse? Das Verfolger-Trio der Bayern hat es jedenfalls auf unterschiedlichen Wegen bis fast ganz nach oben geschafft.

Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt muss nach seinem verbalen Aussetzer gegen 1899 Hoffenheim zwei Spiele von der Tribüne aus verfolgen. Freiburg-Coach Christian Streich springt seinem Kollegen zur Seite und kritisiert, dass Trainer in der Bundesliga vorgeführt werden. Hat er recht?

Ein bisschen Pech, ein bisschen Unvermögen, ein bisschen Torhüter und ein bisschen Pfosten: Mario Gomez wartet noch immer auf seinen Premierentreffer für den VfL Wolfsburg. Am Spiel des Angreifers oder am System der Wölfe gibt es aber trotz der Flaute nichts zu ändern.

"El Plastico" zwischen 1899 Hoffenheim und RB Leipzig endete am Sonntag zwar unentschieden - doch das Fan-Duell ging ganz klar an die Anhängerschaft der Gastgeber. Mit zahlreichen selbstironischen Spruchbändern bewiesen die Hoffenheim-Fans Humor.

Die DFL soll unseren Rat annehmen und Darmstadt braucht einen Rasenmäher: die Lehren des Spieltags.

Huub Stevens ist als Trainer von 1899 Hoffenheim zurückgetreten. Das bestätigte der Bundesligist der Deutschen Presse-Agentur. Stevens soll sich Medienberichten zufolge aus gesundheitlichen Gründen zu diesem Schritt entschlossen haben.

Javier Martinez' Verletzung versetzt den Bayern den nächsten Tiefschlag. Die Bosse wollen auf dem Transfermarkt nicht mehr zuschlagen, also testet Trainer Pep Guardiola eifrig mögliche Alternativen. Rekordspieler Joshua Kimmich durfte gegen Hoffenheim ganz hinten ran. Aber reicht das auch für Juventus?

Nachwuchstrainer Julian Nagelsmann wird von der kommenden Saison an Chefcoach bei der TSG 1899 Hoffenheim. Der 28-Jährige, derzeit A-Jugend-Trainer bei den Kraichgauern, wird dann Nachfolger von Huub Stevens. Der Niederländer wiederum hat den Job von Markus Gisdol übernommen, der am Montag freigestellt wurde.

Die kriselnde TSG 1899 Hoffenheim hat von Trainer Markus Gisdol getrennt. Das kommt wenig überraschend. Ein echter Hammer ist dagegen die Neuverpflichtung des Hopp-Vereins: Auf Gisdol folgt nun Huub Stevens.

Die Anfangseuphorie bei Borussia Dortmund scheint verflogen. Auf elf Pflichtspielsiege in Serie folgten zwei Unentschieden. In Hoffenheim reichte es trotz Überlegenheit nicht zum Sieg und gegen noch mehr unterlegene Darmstädter schockte den BVB ein Last-Minute-Gegentreffer zum 2:2. Mats Hummels kritisierte seine Mitspieler daraufhin öffentlich. Trainer Thomas Tuchel dafür seinen Abwehrchef.

Zwischen Ingolstadt und Borussia Dortmund geht es um mehr als Fussball, Kevin Kuranyi und Philipp Lahm treffen sich auf ein Glas Nutella und im Ruhrpott verwirren Darmstädter Hippies den FC Schalke 04. Unsere (wie immer nicht ganz ernst gemeinte) Bundesliga-Vorschau auf den 2. Spieltag.