Istanbul

Donald Trump hatte Saudi-Arabien mit Blick auf die Anschuldigungen im Mordfall Khashoggi nahezu vorbehaltlose Rückendeckung zugesichert. Die Türkei erhebt nun schwere Vorwürfe.

Die Luft für das saudische Königshaus in der Affäre um den getöteten Journalisten Jamal Khashoggi wir international immer dünner, doch in Washington sitzt ein treuer Verbündeter. US-Präsident Donald Trump will nichts von angeblichen überführenden Beweisen der CIA gegen Kronprinzen bin Salman wissen. Stattdessen gibt er sich allgemeinem Weltschmerz hin.

Nun steht der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman mächtig unter Druck. Es sollen Aufnahmen eines Telefongesprächs existieren, auf denen bin Salman fordert, dass Jamal Khashoggi "zum Schweigen gebracht" werden soll.

Die Hinweise auf die Beteiligung des saudischen Kronprinzen an der Tötung des Journalisten Khashoggi sind vielfältig. Nun kommt auch die CIA zum Schluss, dass Mohammed bin Salman den Auftrag erteilte. Entscheidend ist, was US-Präsident Trump jetzt macht.

Das Drama um die Tötung des Journalisten Khashoggi geht in die nächste Runde. Die CIA soll den saudischen Kronprinzen dafür verantwortlich machen. Also jenen Mann, der bislang als enger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump galt.

Anfang Oktober wurde der saudische Journalist Khashoggi in Istanbul getötet. Auch auf Washington wuchs daraufhin der Druck, Verantwortliche beim Partner Saudi-Arabien zu bestrafen. Nun erlässt die US-Regierung Sanktionen - auch gegen einen einstigen Vertrauten des Kronprinzen.

Im Juni nahm die Polizei eine Kölner Sängerin auf einer Wahlkampfveranstaltung der Opposition in der Türkei fest. Nun wurde Hozan Cane verurteilt. Hintergrund sind vor allem Facebook-Inhalte.

Neue grauenvolle Berichte zum Mordfall Khashoggi. Medienangaben zufolge gäbe es keine Aussicht mehr auf ein angemessenes Begräbnis der sterblichen Überreste. Der Körper sei in Säure aufgelöst und in die Kanalisation geschüttet worden.

Guido Burgstaller bringt den FC Schalke schon nach 187 Sekunden auf Achtelfinal-Kurs. Mark Uth legt nach, die Fans jubeln. Der Bundesligist bleibt nach dem 2:0 gegen Galatasaray Istanbul ungeschlagen. Das Achtelfinale der Königsklasse ist in Sichtweite.

Die Todesumstände von Jamal Khashoggi sind offenbar geklärt. Der Journalist soll erwürgt und seine Leiche anschliessend zerstückelt worden sein. Das teilte die Istanbuler Staatsanwaltschaft mit.

Bei einer Modenschau in Istanbul stiehlt eine Katze den Models die Schau. Das Tier putzt sich genüsslich und betätigt sich dann sogar selbst als Model.

Seit mehr als sieben Jahren herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Der politische Prozess steht jedoch seit Monaten still. Doch Kanzlerin Merkel hofft, dass er nach dem Syrien-Gipfel wieder an Tempo gewinnt.

Treffen in angespannten Zeiten: Angela Merkel hat sich beim Syrien-Gipfel in Istanbul mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan getroffen. In dem Gespräch dürfte es aber nicht nur um Syrien gegangen sein.

Saudi-Arabien sperrt sich im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi. Das Land will die Verdächtigen nicht, wie von Recep Tayyip Erdogan gefordert, an die Türkei ausliefern. Die Diskussion um den Fall bezeichnet der saudische Aussenminister ohnehin als "hysterisch".

Das war eine der stärksten Auftritte des FC Schalke 04 in dieser Saison. Die Truppe von Trainer Domenico Tedesco überzeugte im Hexenkessel von Istanbul - statt des 0:0 hätte der mutige und clevere Bundesligist einen Sieg mehr als verdient.

Der Druck auf Saudi-Arabien wird immer grösser: Der türkische Staatspräsident Erdogan findet im Fall Khashoggi klare Worte und prangert die Führung in Riad an. Auch die internationale Gemeinschaft fordert eine umgehende Aufklärung. 

Es sei ein "barbarisches Mordkomplott" gewesen, "tagelang im Voraus" geplant: Recep Tayyip Erdogan hat die Tötung von Jamal Khashoggi als Auftragsmord bezeichnet und der Darstellung Saudi-Arabiens damit widersprochen. Der Tod des regimekritischen Journalisten sei nicht die Folge eines eskalierten Streits gewesen. Der türkische Präsident fordert von Riad weitere Aufklärung und kündigte am Dienstag weitere Ermittlungen an.

Der Fall des getöteten Jamal Khashoggi gibt weiter Rätsel auf. Noch immer ist nicht klar, was genau in der saudischen Botschaft in Istanbul am Tag der Ermordung des Journalisten geschehen ist. Immer neue Theorien spriessen aus dem Boden, so auch die, dass ein Doppelgänger die Tötung des 59-Jährigen vertuschen sollte. Was wir bislang über den Fall wissen.

Wie kam Jamal Khashoggi ums Leben? Saudi-Arabien hat die Tötung des kritischen Journalisten eingeräumt, doch die genauen Todesumstände sind noch unklar. Nun kursieren neue Details zum Tod des 59-Jährigen, die einer früheren Erklärung Riads widersprechen.

Der Tod von Journalist Khashoggi sei nicht geplant gewesen, und der Thronfolger habe von nichts gewusst, beteuern die Saudis. Wie glaubwürdig ist das - und wer sind die Männer, die jetzt den Kopf hinhalten sollen?

Mehr als zwei Wochen lang hatte Saudi-Arabien dementiert, nun gibt die Regierung dem immensen internationalen Druck nach: Journalist Jamal Khashoggi sei im Konsulat in Istanbul getötet worden, räumt Riad ein. Es gibt schon einen ersten Schuldigen - und viele Zweifel.

Rund 100 Tage steht Recep Tayyip Erdogan diese Woche an der Spitze des neu geschaffenen türkischen Präsidialsystems. So viel Macht hatte er noch nie. Er hat sie genutzt - für einen Totalumbau des Staates. Der entspringt auch persönlichen Beweggründen des Präsidenten.

Europa sitzt wieder mit am Tisch: Auf Einladung des türkischen Präsidenten Erdogan kommen Merkel und Macron noch in diesem Monat nach Istanbul zu Gesprächen über die Lage in Syrien. Ebenfalls dabei sein wird Putin. 

Zuletzt hatte sich Donald Trump im Fall des verschwundenen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi auffällig zurückhaltend geäussert. Doch das ist nun vorbei. Der US-Präsident geht vom Tod des Regimekritikers aus - und droht Saudi-Arabien.