• Mit dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim startet Borussia Dortmund in seine englischen Wochen.
  • Für Trainer Edin Terzic wird die Partie gegen Hoffenheim auch zu einer Reise in seine Vergangenheit.

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Es war einiges los im letzten Heimspiel des BVB gegen 1899 Hoffenheim. Vor fast genau einem Jahr trafen sich beide Mannschaften auch an einem Freitagabend im Signal Iduna Park, liessen es zunächst noch ruhig angehen - und brannten dann in der zweiten Halbzeit ein Feuerwerk ab.

Fünf Tore und eine hochdramatische Schlussphase mit dem Siegtor von Erling Haaland in der Nachspielzeit bleiben im Gedächtnis, so wie sehr viele andere Spiele auch gegen den wenig geliebten Gegner des heutigen Abends. Dortmund gegen Hoffenheim verspricht Spektakel und Drama - und ist für Edin Terzic auch eine Reise in die Vergangenheit.

Besonderes Spiel für Terzic und Breitenreiter

Terzic und Hoffenheims Trainer Andre Breitenreiter spielten einst beim BV Cloppenburg gemeinsam im Sturm, stiegen mit dem Underdog damals aus der Regionalliga ab. Der BVB-Coach freut sich deshalb auf das Wiedersehen mit dem ehemaligen Mitspieler, von dem er als junger Fussballer so viel lernen konnte. "Ich freue mich, dass er zurück in der Bundesliga ist, nachdem er so erfolgreich in Zürich war", sagte Terzic auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Weniger gut dürften die Erinnerungen der beiden an zwei bemerkenswerte Partien im Signal Iduna Park sein: Terzic‘ erstes Spiel als "Cheftrainer" in der Bundesliga - als damaliger Co-Trainer vertrat er den erkrankten Lucien Favre auf der BVB-Bank - ging jedenfalls gehörig schief. Eine Viertelstunde vor Schluss führte die Borussia 3:0, kassierte dann aber drei Gegentore und gab den Sieg noch aus der Hand.

Breitenreiter dagegen kassierte als damaliger Hannover-Trainer nur wenige Tage vor Terzic‘ Einstand eine 1:5-Klatsche in Dortmund und wurde unmittelbar danach entlassen. Es sollte sein letzter Job in der Bundesliga bleiben - bis ihn nun die TSG Hoffenheim nach über drei Jahren quasi zurückholte.

Stressige Phase für den BVB beginnt

Für den BVB beginnt mit der Partie gegen Hoffenheim die stressigste Phase der Saison. Nach dem eher gemächlichen Auftakt im August mit nur vier Spielen in vier Wochen stehen nun, mit dem Beginn der Champions League und weil Ende September noch eine Länderspielpause ansteht, gleich fünf Spiele in 15 Tagen auf dem Programm.

Im Oktober erhöht sich die Schlagzahl dann nochmals mit acht bereits feststehenden Partien plus der zweiten Runde im DFB-Pokal, die am Wochenende erst noch gelost werden muss.

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Ein guter Start in die vielen englischen Wochen wäre da schon ganz hilfreich. Die Voraussetzungen dafür stehen ganz gut, zumindest wenn man der Statistik glauben mag.

Dortmund hat in den letzten 36 Bundesliga-Heimspielen immer mindestens ein Tor erzielt, jetzt fehlen nur noch zwei weitere Partien, um den Vereinsrekord einzustellen. Dazu konnte Hoffenheim nur eins seiner letzten sechs Auswärtsspiele gewinnen. Und: Seit über 18 Jahren, einem 0:1 im Derby gegen Schalke, hat die Borussia kein Heimspiel mehr an einem Freitagabend verloren.

Verwendete Quelle:

  • Pressekonferenz mit Edin Terzic vor dem Spiel Dortmund gegen Hoffenheim
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