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Ralf Rangnick (Nationaltrainer Österreich)
Wie der "Kicker" Ende März berichtete, soll auch Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick gute Chancen auf die Nachfolge von Thomas Tuchel haben. Rangnick kennt Sportdirektor Christoph Freund aus gemeinsamen Zeiten bei Red Bull gut, auch mit Bayerns Campus-Leiter Jochen Sauer arbeitete er dort zusammen. Nun hat allerdings Rangnick selbst die Spekulationen über ein mögliches Engagement beim FC Bayern zurückgewiesen. Er beschäftige sich nicht mit diesem Thema. "Warum auch?", reagierte der 65-Jährige nach dem Workshop der EM-Trainer am Montag in Düsseldorf auf eine entsprechende Frage. Rangnick hatte mit Österreichs Nationalmannschaft die EM-Qualifikation geschafft und mit einem 2:0-Testspielsieg gegen Deutschland im November erneut aufhorchen lassen. "Ich habe noch einen Vertrag bis zu den WM-Qualifikationsspielen und unser Fokus liegt jetzt auf der EM", sagte Rangnick.
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Miroslav Klose und Hermann Gerland
Beim FC Bayern gibt es angeblich ein "Notfall-Gedankenspiel" für eine Ablösung von Tuchel noch vor dem Ende der Saison. Nach Informationen der "Abendzeitung" könnte bei einem "totalen Super-Gau" Miroslav Klose vorübergehend das Amt des Cheftrainers übernehmen. Dem Weltmeister von 2014 würde Hermann Gerland zur Seite gestellt. Nach einer Karriere als Spieler bei den Bayern trainierte Klose von 2018 bis 2020 die U17 der Münchner, in der Saison 2020/2021 gehörte er wie Gerland zum Stab des damaligen Bayerntrainers Hansi Flick. In der Saison 2022/2023 wurde er beim österreichischen Erstligisten SCR Altach vorzeitig entlassen. Der 69 Jahre alte Gerland unterstützt derzeit Antonio Di Salvo, Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft.
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Julian Nagelsmann (Bundestrainer)
Nagelsmann gehört beim FC Bayern angeblich zu den Topkandidaten für die Tuchel-Nachfolge. Dies berichtete der "Kicker" Anfang April. Der Name Nagelsmann werde demnach auf der Bayern-Geschäftsstelle "heiss diskutiert", die Meinungen über ihn würden aber "weit auseinander" gehen. Nun hat sich Nagelsmann zu den Spekulationen geäussert. "Ich habe kein schriftliches Angebot vorliegen und es gab jetzt auch keine Gespräche", antwortete der Bundestrainer auf entsprechende Frage von RTL/ntv und sport.de am Rande des EM-Workshops der Nationaltrainer in Düsseldorf. Aktuell sei es nicht so, dass er etwas Unterschriftsreifes vorliegen habe. "Ich bin immer noch in der Phase, in der ich mir Gedanken mache, wie es aus beruflicher Sicht weitergeht." Der 36-Jährige ist noch bis nach der Heim-EM in diesem Sommer als Bundestrainer an den DFB gebunden.
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Xabi Alonso (Bayer Leverkusen)
Alonso kam als Spieler 2014 zum FC Bayern und prägte bis zu seinem Karriereende 2017 das Münchner Mittelfeld. Mittlerweile ist Alonso sehr erfolgreich Trainer bei Bayer Leverkusen und vieles sieht danach aus, dass er mit der Werkself die elf Jahre andauernde Bundesliga-Herrschaft der Bayern durchbricht. Doch Alonso selbst beendete nach einigen ungewissen Wochen alle Spekulationen: Er bleibt auch in der kommenden Saison bei Leverkusen, wie er selbst Ende März bekannt gab.
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Sebastian Hoeness (VfB Stuttgart)
Allein durch den Nachnamen ist eine Verbindung zum FC Bayern unausweichlich. Der Neffe von Bayerns Ehrenpräsidenten Uli Hoeness qualifiziert sich aber auch durch seine herausragende Arbeit beim VfB Stuttgart für höhere Aufgaben. Er führte den Klub innerhalb kurzer Zeit aus dem Abstiegskampf in die Spitzengruppe der Bundesliga. Ausserdem hat er eine Trainer-Vergangenheit beim FCB: Zwischen 2017 und 2020 trainierte er die zweite Mannschaft der Münchner. Hoeness und der VfB erstickten aber alle aufkommenden Gerüchte im Keim: Wie der Verein am 8. März bekannt gab, hat Hoeness seinen Vertrag bis 2027 verlängert.
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Antonio Conte (vereinslos)
Bei der Trainersuche beschäftigt sich der FCB offenbar auch ernsthaft mit Antonio Conte. Laut "La Repubblica" ist der aktuell arbeitslose Italiener gar "die erste Wahl". Dem Vernehmen nach strebt Conte rund ein Jahr nach seiner Entlassung bei Tottenham zwar ein baldiges Comeback an. Er soll aber einen Posten in der italienischen Serie A bevorzugen. Conte hat mit seinen Ex-Klubs Juventus Turin, Inter Mailand und FC Chelsea bereits zahlreiche Trophäen gewonnen. Bei seiner letzten Station in Tottenham war er allerdings weniger erfolgreich, kennt aus dieser Zeit aber noch die heutigen Münchner Harry Kane und Eric Dier.
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Roberto De Zerbi (Brighton & Hove Albion)
Der Italiener gehört nach der Alonso-Absage angeblich zu den ersten Alternativen für den Trainerposten beim FCB. Der 44-Jährige ist aktuell Trainer beim Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion. De Zerbis Vertrag läuft noch bis 2026, jedoch soll er eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund zehn Millionen Euro haben. Bayerns neuer Sportvorstand Max Eberl gilt als grosser Fan von de Zerbi, laut Sport Bild soll er ihn sogar bereits kontaktiert und grundsätzliches Interesse des FC Bayern bekundet haben. Der Italiener soll auch beim FC Barcelona auf der Liste stehen, die nach dem nahenden Abgang von Xavi ebenfalls einen neuen Trainer suchen.
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Martin Demichelis (River Plate)
Der ehemalige Bayern-Verteidiger hat sich selbst aus den Spekulationen um die mögliche Tuchel-Nachfolge herausgezogen. Angesprochen auf einer Pressekonferenz seines momentanen Klubs River Plate, bekundete der Argentinier, der bereits die zweite Mannschaft des FC Bayern München trainierte, kein Interesse an dem Job zu haben. Der 43-Jährige war von seinem ehemaligen Teamkollegen Claudio Pizarro als Bayerntrainer ins Spiel gebracht worden. Doch für Demichelis kommt ein Wechsel weg von seinem Herzensklub nicht in Frage. "Die Leute, die Bayern leiten, kennen mich so gut, dass sie mich nicht anrufen würden, solange ich bei River Plate bin. Sie wissen, wie sehr ich River liebe und was ich alles getan habe, um Bayern zu verlassen und hierherzukommen", erklärte "Micho".
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Arne Slot (Feyenoord Rotterdam)
Ein überraschender Name auf der Liste der FC Bayern ist laut einem Bericht der "Abendzeitung" Arne Slot. Demnach könnte der Niederländer zu einer Option werden, sollten die präferierten Lösungen nicht umsetzbar sein. Der 45-Jährige trainiert seit Sommer 2021 den aktuellen Zweiten in der niederländischen Eredivisie, Feyenoord Rotterdam, und hat noch einen Vertrag bis 2026. Bei Rotterdam hat er einen Punkteschnitt pro Spiel von 2,09.
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Zinédine Zidane (vereinslos)
Zidanes bisherige Erfolge als Trainer sprechen für sich. In seinen zwei Amtszeiten bei Real Madrid (2016 bis 2018 und 2019 bis 2021) gewann er dreimal die Champions League. Laut einem Bericht der "Bild" soll der Franzose die Entwicklungen beim FC Bayern mit grossem Interesse verfolgen. Ein Hindernis ist allerdings, dass Zidane nicht Deutsch und auch nicht gut Englisch spricht. Für den FC Bayern zumindest früher eigentlich ein "No Go".
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José Mourinho (vereinslos)
Der Portugiese wurde überraschend im Januar bei der AS Rom entlassen. Der meist gut informierte Sportreporter Christian Falk von "Bild" und "Sport Bild" sagte bei "Welt TV" über ein mögliches Engagement von Mourinho in München: "Ich habe gehört, er lernt Deutsch. Er hat in der Vergangenheit schon mit dem Amt geliebäugelt. Er wäre bereit." Rein sportlich lief es für den Champions-League-Sieger von 2004 und 2010 zuletzt aber nicht mehr rund. Er wurde nicht nur in Rom, sondern davor auch im Jahre 2021 bei Tottenham Hotspur und 2018 bei Manchester United entlassen.
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Unai Emery (Aston Villa)
Laut einem Bericht des "Kicker" ist Unai Emery, der aktuell mit Aston Villa die englische Premier League aufmischt, ebenfalls im Blickfeld der Bayern-Bosse. Der FCB verfolge demnach die Entwicklung des 52-jährigen Spaniers. Emery hat mit dem FC Sevilla (3x) und dem FC Villarreal (1x) insgesamt viermal die Europa League gewonnen. Mit Villarreal warf Emery 2022 zudem den FC Bayern aus der Champions League.
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Roger Schmidt (Benfica Lissabon)
Der "Kicker" bringt ausserdem Roger Schmidt möglichen Kandidaten ins Gespräch und verweist auf die gemeinsame Vergangenheit mit dem Münchner Sportdirektor Christoph Freund bei Red Bull Salzburg. Schmidt arbeitet seit 2022 sehr erfolgreich bei Benfica und holte in der vergangenen Saison die Meisterschaft. Auch in der Bundesliga hat der 56-Jährige bereits gearbeitet. Zwischen 2014 und 2017 trainierte er Bayer Leverkusen. Sein Vertrag in Lissabon läuft noch bis Sommer 2026. Dieser enthält jedoch eine Ausstiegsklausel, die Medienberichten zufolge bei 30 Millionen Euro liegen soll. Schwer vorzustellen, dass die Bayern so viel Geld für einen Trainer ausgeben. Für Ex-Trainer Julian Nagelsmann hatten die Münchner 2021 angeblich über 20 Millionen Euro Ablöse an RB Leipzig gezahlt.
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Hansi Flick (vereinslos)
Er wurde im November 2019 vom Co-Trainer zum Cheftrainer beim FC Bayern. In der Corona-Saison drehten die Bayern unter ihm auf und holten das Triple. Nach Differenzen mit dem damaligen Sportvorstand Hasan Salihamidzic verliess Flick den FC Bayern am Ende der Saison 2020/21 und wurde wenige Monate später Bundestrainer. Die Bayern wissen, was sie an Flick haben, besonders die schwache Performance des DFB-Teams während Flicks Amtszeit dürfte aber an Flicks Ruf gekratzt haben. Laut der "Bild" soll Uli Hoeness deswegen nicht gänzlich von einer Flick-Rückkehr zum FC Bayern überzeugt sein. Flick selbst liebäugelt dem Vernehmen nach mit einem Trainerjob beim FC Barcelona.