Bundeswehr

Die dramatische Notlandung eines Regierungsfliegers hat Konsequenzen. Nach SPIEGEL-Informationen diagnostizierte der Hersteller einen Totalschaden an der "Global5000". Die Bundeswehr wird den Jet ausmustern müssen.

Angela Merkel hat zum Thema Seenotrettung Stellung bezogen: Sie will die Rettung von Migranten aus dem Mittelmeer nicht nur privaten Hilfsorganisationen überlassen, sondern fordert eine Wiederaufnahme der staatlichen Mission der EU-Länder. 

Drei Lieder zum Abschied: Die Auswahl der Stücke für den grossen Zapfenstreich am Ende einer Amtszeit sind ein Statement der besonderen Art. Mancher zieht damit ernsthaft Bilanz, andere verleihen der feierlichen Zeremonie ein Augenzwinkern.

Die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer möchte die Sichtbarkeit der Bundeswehr in der Öffentlichkeit erhöhen. Dazu wollte sie den Soldaten Gratisfahrten mit der Deutschen Bahn ermöglichen. Doch nun steht das Prestigeobjekt auf der Kippe.

Für externe Berater ist das Verteidigungsministerium die mit Abstand lukrativste Behörde des Bundes. Die Ausgaben für sogenannten Sachverstand von aussen waren im ersten Halbjahr 2019 beinahe so hoch wie bei allen anderen 13 Bundesministerien zusammen.

Russland und die USA können von diesem Freitag an wieder ohne Beschränkungen atomare Mittelstreckenwaffen bauen: Ein vor 32 Jahren geschlossener Vertrag, der das verbietet, läuft aus. Die Konsequenzen dürften weitreichend sein - auch für Europa.

Richard Grenell, der US-Botschafter in Deutschland, sieht die Bundesrepublik bei einem internationalen Einsatz in der Strasse von Hormus in der Pflicht. Die grosse Koalition zeigt sich gespalten: Während SPD-Aussenminister Heiko Maas einem Einsatz bereits eine klare Absage erteilt hat, fordern Teile der Union eine Beteiligung.

Die Lage im Golf ist angespannt: Der Iran hält noch immer den unter britischer Flagge fahrenden Tanker "Stena Impero" in der Strasse von Hormus fest. London will handeln. Der Iran regt einen Tankertausch an. Alle Entwicklungen im Live-Blog.

Wenn Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer an diesem Mittwoch ihre erste Regierungserklärung abgibt, dürfte es auch um die gefährliche Lage im Persischen Golf gehen. Dabei stellt sich vor allem eine Frage: Muss die Bundeswehr bald in einen neuen Einsatz?

Annegret Kramp-Karrenbauer will deutlich mehr Geld für die Bundeswehr. Die Forderung erzürnt nicht nur Linke und Grüne, sondern bringt auch die SPD in Rage. Deren Spitzen sehen darin eine "Aufrüstungspolitik" nach den Wünschen von Trump.

Verteidigungsministerin übernimmt als Nachfolgerin der an die EU-Spitze gewechselten Ursula von der Leyen eine in vielerlei Hinsicht marode Bundeswehr.