Joachim Herrmann

Joachim Herrmann ‐ Steckbrief

Name Joachim Herrmann
Beruf Landesminister, Mitglied des Landtages, Jurist
Geburtstag
Sternzeichen Jungfrau
Geburtsort München / Bayern
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Grösse 189 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich

Joachim Herrmann ‐ Wiki: Alter, Grösse und mehr

Joachim Herrmann ist zwar 1956 in München geboren, aber durch und durch Franke. Der CSU-Politiker wuchs in Erlangen auf. Sein Vater war Professor für Rechtsgeschichte, seine Mutter Studienrätin. Hermann, der seit 2007 Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr ist, hat Rechtswissenschaften studiert.

"Balu, der Bär", "Schwarzer Sheriff" und der "Mann für alle Fälle" sind gängige Umschreibungen und Spitznamen für den Innenminister.

Bevor Herrmanns politische Karriere in der Bayerischen Staatskanzlei begann, engagierte er sich beim RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) und der Jungen Union. Unter Franz Josef Strauss war er von 1984 bis 1988 Regierungsrat. Sein Versuch 1990 Erlanger Oberbürgermeister zu werden, scheiterte, stattdessen wurde der Jurist 1994 erstmals in den Landtag gewählt und 2003 CSU-Fraktionschef.

Herrmann, der als besonnen gilt, trat im Herbst 2007 die Nachfolge von Innenminister Günther Beckstein an. Bei der Bundestagswahl 2017 verfehlte Herrmann den Einzug in den Bundestag, die CSU erreichte generell ihr historisches Tief. Der bayerische Innenminister gilt als einer der wichtigsten Unterstützer des Noch-Ministerpräsidenten und Parteichefs Horst Seehofer, dessen designierter Nachfolger Markus Söder ist.

Herrmann befürwortet, was umstritten ist, die Online-Durchsuchung und die Vorratsdatenspeicherung. Der CSU-Politiker musste sich schon 2011 den Titel "Abschiebeminister des Jahres" gefallen lassen, sprach sich aber mehrfach in Interviews dagegen aus, die Themen Flüchtlinge und Terror zu verquicken.

In einer ARD-Talkshow "Hart aber fair" bezeichnete der Minister 2015 Roberto Blanco als „wunderbaren Neger“, was für Proteste sorgte.

Joachim Herrmann ist verheiratet und hat drei Kinder.




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Nach dem Anschlag eines Rechtsextremen in Halle sind viele Fragen offen. Auch die Diskussionen über Konsequenzen halten an. Vizekanzler Olaf Scholz schliesst sich der Meinung von Politikerkollegen an: Die rassistisch motivierte Tat sei in einem Milieu entstanden, "das auch in Landtagen und im Bundestag Parolen von rechts ruft".

Am Tag nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle an der Saale sind noch immer viele Dinge ungeklärt. Nachdem die Tat von Ermittlern und Behörden gleichermassen als "rechtsextremistischer Terroranschlag" gewertet wird, kündigt Seehofer mehr Schutz für jüdische Einrichtungen an.

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Migration, Sicherheit und Integration: Diese Themen stehen auf der Tagesordnung der "Werkstattgespräche", zu denen sich am Sonntag 100 Experten der CDU in der Zentrale in Berlin treffen. Vorab forderten mehrere Politiker, bei der Abschiebung von straffälligen Asylbewerbern schärfer durchgreifen zu können.

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