Theresa May

Boris Johnson ist neuer britischer Premierminister. Am Donnerstag hat er seine erste Rede im House of Commons gehalten - und eine lange Liste von Versprechungen und Superlativen abgegeben.

Das Vorhaben, die Europäische Union zu verlassen, beschert Grossbritannien einen neuen Regierungschef. Boris Johnson löst die in drei Jahren glücklose Theresa May ab. Für die englische Königin Elizsabeth II. ist Johnson bereits der 14. Premierminster.

Die scheidende britische Premierministerin Theresa May hat bei ihrer letzten Fragestunde im britischen Unterhaus Labour-Chef Jeremy Corbyn den Rücktritt nahegelegt.

Die EU hat mit ihrer harten Haltung in den Brexit-Verhandlungen massgeblich zum Ende der politischen Karriere von Theresa May beigetragen. Mit Boris Johnson wird ihr aller Voraussicht nach im Amt nachfolgen – für den europäischen Club der 27 nun es nun deutlich ungemütlicher werden.

Brexit, Iran-Krise, die Beziehungen zu den USA und China: Den neuen britischen Premierminister erwarten in der Aussenpolitik schwierige Aufgaben.

Boris Johnson hat das Rennen um den Parteivorsitz der konservativen Tories gewonnen. Damit wird er am Mittwoch Theresa May in ihrem Amt als Premierministerin beerben. Die Reaktionen im Überblick.

 Boris Johnson ist neuer Chef der Konservativen Partei in Grossbritannien und soll am Mittwoch Premierminister werden. Er folg damit auf Theresa May, die im Mai ihren Rücktritt angekündigt hatte. In der parteiinternen Wahl entfielen auf den 55 Jahre alten Johnson 92 153 Stimmen, das waren 66,4 Prozent oder zwei Drittel. Sein Rivale, Aussenminister Jeremy Hunt (52), bekam 46 656 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Tory-Partei bei 87,4 Prozent, es wurden 509 ungültige Stimmen abgegeben. Teaserbild: imago images / i Images

Der haushohe Favorit Boris Johnson hat das Rennen gemacht: Der Ex-Aussenminister wird neuer Chef der Torys und beerbt damit auch Theresa May in ihrem Amt als Premierministerin.

Der Sieger im Rennen um die Nachfolge von Premierministerin May scheint ausgemacht: Boris Johnson. Würde es mit ihm als Regierungschef zum gefürchteten No-Deal-Brexit kommen? Es könnte Überraschungen geben.

Theresa May nimmt persönlich am dritten Treffen des Nationalen Sicherheitsrates (Cobra) in London teil. Die britische Regierung will laut Verteidigungsministerium eine "Reihe von Optionen".prüfen.

Gute Zeiten für Boris Johnson: Umfragen zufolge liegt er in der Wahl zum nächsten Premierminister weit vorne. Sollten sich die Parteimitglieder für den Ex-Aussenminister entscheiden, dürften sich in London einige Posten ändern. Doch wer gehen und wer bekommt einen neuen Job?

Noch immer hält Iran den unter britischer Fahne fahrenden Öltanker "Stena Impero" fest. Nun will London handeln: Am Montag will der britische Aussenminister mitteilen, welche Konsequenzen gezogen werden.

"Baby Blimp" - so heisst eine aufblasbare Puppe, mit der Demonstranten gegen den wahrscheinlichen Nachfolger von Theresa May protestieren. Am kommenden Dienstag wird der Name des neuen Premiers verkündet.

Boris Johnson wird nächste Woche wohl der nächste britische Premierminister. Er gibt sich hart beim Brexit und verlangt von der EU Zugeständnisse, doch seine Forderungen scheinen unerfüllbar. Einige Abgeordnete wollen deshalb sogar die Queen in den Streit um den Brexit hineinziehen. 

Beim einzigen TV-Duell mit seinem Konkurrenten im Rennen um das Amt des britischen Premierministers hat Boris Johnson die Lacher auf seiner Seite. Doch wenn es um die Details seiner Brexit-Pläne geht, bleibt er einsilbig.

Boris Johnson und Jeremy Hunt wollen Vorsitzender der britischen Konservativen werden. Auch wenn sie beim Brexit ähnliche Positionen vertreten, gibt es Streitthemen. Die Unterschiede liegen im Detail - und im Auftreten.

US-Präsident Donald Trump hat am Montag auf Twitter Theresa May und ihren Brexit-Kurs kritisiert. Ausserdem drückte er seine Missachtung für den britischen Botschafter aus. Dieser hat Trump einem Bericht zufolge als "unsicher" und "inkompetent" bezeichnet.

Am 23. Juni 2016 stimmten die Briten für den EU-Austritt. Nun will der einstige Brexit-Wortführer Boris Johnson sein Werk als Premierminister vollenden. Hat er einen Plan?

Streit zwischen Boris Johnson und Partnerin kurz vor erstem Rededuell mit Hunt. Britische Zeitungen: Vorfall könnte Auswirkungen auf Rennen um Tory-Vorsitz haben.

Streit zwischen Boris Johnson und Partnerin löst Polizeieinsatz aus. Kurz vor erstem Rededuell mit Aussenminister Hunt hängt Haussegen schief.

Wer wird die Tories am Ende überzeugen? Im Rennen um die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May bereiten sich Boris Johnson und Jeremy Hunt auf einen mehrwöchigen Zweikampf vor. Allerdings ist jetzt schon klar, wer von beiden die besseren Chancen hat.

Boris Johnson gilt als kaum besiegbar in der Stichwahl um das Amt des britischen Premiers. Er verspricht, das Land im Handumdrehen aus der Brexit-Sackgasse zu führen. Doch daran gibt es grosse Zweifel. Seinem Herausforderer Jeremy Hunt werden kaum Chancen ausgerechnet.

Je weiter der Auswahlprozess für den nächsten britischen Premierminister fortschreitet, desto unabwendbarer scheint ein Sieg Johnsons. An diesem Donnerstag entscheidet sich, wer gegen ihn antritt.

Grossbritannien sucht den Super-Premier: Noch fünf Kandidaten sind im Rennen um die Nachfolge von Theresa May. Ein Kandidat ist dabei eine faustdicke Überraschung: Rory Stewart. Er stellt sich beim Brexit den Hardlinern entgegen und positioniert sich damit deutlich gegen den Top-Favoriten Boris Johnson. Zuletzt gab es aber einen Dämpfer für seine Kandidatur.

Mit Boris Johnson könnte ein Politiker in Downing Street 10 einziehen, der die Ablehnung politischer Regeln zum Konzept gemacht hat. Profiliert hat sich Johnson mit Humor und Beharrlichkeit. Doch besonders für die Liberalen könnte er ein Hoffnungsträger werden.