Grossbritannien

Als ich gestern Abend den Welt-Artikel zum England-Gastspiel im Kosovo las, wurde mir ganz anders. Die Zuschauer im Stadion erhoben sich und sangen gemeinsam mit ihren Gästen lautstark die englische Nationalhymne, sie applaudierten und gaben Grossbritannien zu verstehen: Wir danken euch für eure Unterstützung im Bürgerkrieg damals.

Manchester United war mal der aufregendste Klub der Welt, sein Stadion eine Kultstätte des Fussballs. Von diesem Glanz ist nur wenig übrig geblieben, das rote Imperium wankt. Wie konnte es so weit kommen?

Zum Abschied zieht EU-Ratspräsident Tusk eine gemischte Bilanz - und setzt auch gegen auch Deutschland einige Seitenhiebe.

Fussball-Weltmeister Frankreich, England, die Türkei und Tschechien haben sich für die Europameisterschaft 2020 qualifiziert. Titelverteidiger Portugal muss dagegen noch warten.

Grossbritannien drohen EU-Strafmassnahmen, weil die Regierung keinen Kandidaten für die neue Europäische Kommission vorschlagen will.

England schlägt Montenegro nach einer Gala-Vorstellung mit 7:0 und fährt zur Euro 2020.

aDie britische Regierung will trotz der Brexit-Verschiebung keinen Kommissar nach Brüssel schicken. Dabei muss jedes EU-Land in ihrer Kommission vertreten sein. Das bedeutet neue Probleme für die gewählte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Zum Abschied zieht EU-Ratspräsident Tusk eine gemischte Bilanz - und setzt auch gegen auch Deutschland einige Seitenhiebe.

Prinz Charles scheint sich immer mehr an die Social-Media-Welt zu gewöhnen. Der britische Thronfolger hat auf dem offiziellen Instagram-Account "Clarence House" seinen ersten eigenen Post verfasst.

Anfield und Jürgen Klopp werden zum Kryptonit für Pep Guardiolas Manchester City. Der Sieg im Spitzenspiel ist mehr wert als "nur" drei Punkte: Er ist eine frühe Vorentscheidung im Titelrennen und womöglich das Signal zur Zeitenwende in der Premier League.

Die deutsche Wirtschaft hält den Brexit-Kurs des britischen Premierministers Boris Johnson für gefährlich. Aber die Pläne der Labourpartei seien noch riskanter, warnt die Aussenhandelskammer in London. 

Grosseinsatz in England: Eine Burgmauer ist zum Teil auf ein Haus gestürzt. Ob es Verletzte oder gar Tote gibt, ist bislang noch nicht bekannt.

John Bercow kann nach seinem Rücktritt als Speaker des britischen Parlaments offen seine Meinung äussern. Bei einem Treffen mit Journalisten wird er ausgesprochen deutlich und verurteilt den EU-Austritt Grossbritanniens scharf.

Vier von fünf Briten sorgen sich, dass die Preise für Lebensmittel und Getränke nach dem Brexit steigen werden. Auch den Händlern macht das veränderte Einkaufsverhalten der Briten zu schaffen. Nur zwei Unternehmen könnten vom Austritt der Briten aus der EU profitieren: die deutschen Discountern Aldi und Lidl.

In den USA wurde erbittert über ein russisches Eingreifen in den Wahlkampf 2016 diskutiert. Nun gibt es eine ähnliche Debatte in Grossbritannien. Ein Parlamentsausschuss hat einen Bericht vorgelegt. Doch Premier Johnson gibt ihn bisher nicht frei.

Nach dem Fund von 39 Leichen in einem Lastwagen nahe London hat die vietnamesische Polizei acht Verdächtige in der Provinz Nghe An festgenommen. Sie sollen nach Ansicht der Behörden Teil eines Schleuserrings sein, der Vietnamesen illegal nach Grossbritannien bringt, wie staatliche Medien am Montag berichteten. 

Tausende demonstrieren in Schottland für Unabhängigkeit

Boris Johnson ist einem Medienbericht zufolge von einem zentralen Punkt seiner Brexit-Strategie abgerückt. Demnach will der britische Premier wohl künftig nicht mehr mit einem Brexit ohne Austrittsabkommen mit der EU drohen.

Kampfansage von Nigel Farage an Boris Johnson: Der "Deal" mit der EU habe nichts mehr mit dem Brexit gemein und der Premier solle ihn "aufgeben". Ansonsten würde die Brexit-Party um jeden Sitz im Parlament bei der kommenden Neuwahl kämpfen.

Das Finale der Rugby-Weltmeisterschaft am Samstag ist eines der grössten Sportevents des Jahres 2019. Wir erklären, warum Sie sich das Spiel zwischen England und Südafrika unbedingt anschauen müssen – selbst wenn Sie die Regeln nicht kennen.

Immer und immer wieder hatte der britische Premierminister Boris Johnson den EU-Austritt zum 31. Oktober versprochen. Doch daraus wurde nichts. Wird ihm das im Wahlkampf Schwierigkeiten bereiten?

Ein Gefühl, das Boris Johnson fast nicht mehr kannte: Am Dienstagabend gewann der britische Premierminister endlich mal wieder eine Abstimmung im Parlament. Am 12. Dezember gibt es nun Neuwahlen. Bleibt die Frage: Und jetzt?

Das britische Parlament hat einer Neuwahl am 12. Dezember zugestimmt. Ein entsprechendes Gesetz wurde am Dienstagabend vom Unterhaus mit grosser Mehrheit verabschiedet.