• So richtig konnte sich Pep Guardiola auch nicht erklären, was da beim Halbfinal-Rückspiel in Madrid passiert war.
  • Der Trainer von Manchester City blieb nach dem irren CL-Aus seines Teams absolut ratlos zurück.
  • Real-Star Toni Kroos lobte derweil die Mentalität der Königlichen.

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Startrainer Pep Guardiola hat das Scheitern von Manchester City im Halbfinale der Champions League ein gutes Stück ratlos zurückgelassen. "Wir brauchen jetzt Zeit, um es zu verarbeiten", sagte der 51-Jährige nach der 1:3-Niederlage nach Verlängerung bei Real Madrid. Dann gelte es für den Tabellenführer aus England, in der Liga wieder anzugreifen.

Nach der City-Führung durch Riyad Mahrez (73.) hätte Real in den verbleibenden 15 Minuten "angreifen, angreifen und angreifen können", sagte Guardiola, aber das sei nicht passiert: "Wir haben nicht viel gelitten, aber der Fussball ist unberechenbar."

Guardiola wartet seit seinem zweiten Triumph mit dem FC Barcelona 2011 auf den erneuten Gewinn der Königsklasse, mit Bayern München und Manchester City gelang ihm dies bisher nicht.

Am Mittwochabend rettete der für Toni Kroos eingewechselte Rodrygo (90./90.+1) das Team von Carlo Ancelotti mit einem späten Doppelpack in die Verlängerung. Dort schoss Benzema (95.) den neuen spanischen Meister per Foulelfmeter nach Paris ins Finale gegen den FC Liverpool - und liess Vorjahresfinalist Manchester City schwer enttäuscht zurück.

Den Citizens bleibt nun noch die Chance auf die Meisterschaft in England. Guardiolas Team hat nach 34 Spieltagen einen Punkt Vorsprung auf die "Reds" von Teammanager Jürgen Klopp.

Toni Kroos: "Diese Kombination ist magisch"

Toni Kroos hat derweil die Mentalität der Königlichen gelobt. "Das ist der Glaube, der hat uns gegen Paris und Chelsea schon weitergebracht. Und auch das Stadion. Diese Kombination ist magisch, wie der Trainer immer so schön sagt", meinte der Rio-Weltmeister bei DAZN.

Real stand im Halbfinale gegen Manchester City schon vor dem Aus, ehe der für Kroos eingewechselte Rodrygo (90./90.+1) das Team von Carlo Ancelotti noch in die Verlängerung rettete. Dort schoss Karim Benzema das entscheidende Tor zum 3:1 (2:1, 0:0)-Endstand.

Kroos steht vor fünftem CL-Triumph

Kroos kann somit am 28. Mai in Paris gegen den FC Liverpool zum fünften Mal in seiner Karriere die Königsklasse gewinnen, während Ancelotti als erster Trainer zum fünften Mal im Finale steht. "Das war Wahnsinn. Wir waren in der gesamten K.o-Phase schon 26-mal raus und haben uns 26-mal zurückgekämpft. Es ist manchmal schwer zu erklären, auch für mich. Wir sind uns einig, dass es heute am Ende danach nicht aussah", sagte Kroos.

Real und Liverpool standen sich schon 2018 im Finale gegenüber, damals gewann Madrid mit Kroos 3:1. "Wir kennen die Situation, im Finale zu stehen, wir haben das ein paarmal gehabt. Ich habe mir über Liverpool aber noch nicht viel Gedanken gemacht", sagte Kroos. (afp/ska)

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