Franck Ribéry spielt noch kein Jahr für den AC Florenz in Italien. Wie lange die Legende des FC Bayern München noch bleiben wird, ist fraglich. Nachdem Einbrecher Ribérys Villa verwüstet haben, ist dessen Vertrauen in seine neue Wahlheimat erschüttert.

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Franck Ribéry ging beim 2:1-Sieg in Parma gerade seinem Beruf als Fussballprofi nach, als es passierte: Diebe drangen in die Villa des französischen Flügelstürmers ein und verwüsteten mehrere Räume. Schockiert postete Ribéry ein 15-sekündiges Video auf Twitter und dokumentierte, was er vorgefunden hat.

Franck Ribérys Familie befand sich in München in Sicherheit

Ribérys Angaben zufolge seien Schmuck und einige wertvolle Handtaschen seiner Frau veschwunden. Dass diese und die Kinder sich jedoch zum Zeitpunkt der Tat in München aufgehalten hätten, sei das Wichtigste. "Dort waren sie sicher", atmete Ribéry auf, um jedoch gleich hinzuzufügen: "Wie können wir uns nach dem heutigen Tag hier noch wohlfühlen?"

Trotz seines Vertrags, der noch bis zum Saisonende 2020/21 läuft, denkt Ribéry offen darüber nach, Florenz und Italien vorzeitig zu verlassen. Er werde mit seiner Familie nun die "notwendigen Entscheidungen für unser Wohlergehen treffen".

Franck Ribéry denkt wehmütig an die Zeit in München zurück

Er habe "so viele gute Jahre in München" verbracht, so Ribéry, und Italien zu seiner neuen Heimat erklärt, um seine Karriere fortzusetzen. Nun aber fühle er sich "nackt", als stünde er "mit heruntergelassenen Hosen" da. Dieses Gefühl sei nur schwer zu verdauen.

Vereinsboss des AC Florenz sagt Ribéry Unterstützung zu

Der Verein sagte Ribéry seine Unterstützung zu. "Wir werden unser Bestes tun, um Franck den nötigen Seelenfrieden zu geben", liess Fiorentina-Präsident Rocco Commisso in den sozialen Netzwerken wissen.

Commisso sei "sicher, dass die Florentiner ebenfalls an Francks Seite stehen werden und ihm ihre grosse Zuneigung und Liebe zu unserem grossen Champion spüren lassen."

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