Schwere Stürze, hohe Geschwindigkeiten und waghalsige Sprünge: Am Samstag ging die Abfahrt in Kitzbühel über die Bühne. Am Ende gab es einen österreichischen Doppelsieg mit Schweizer Beteiligung. Der Ticker zum Nachlesen.

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Die Top Ten in Kitzbühel:

1. Matthias Mayer, AUT (1:55.59)
2. Beat Feuz, SUI (+0.22)
2. Vincent Kriechmayr, AUT (+0.22)
4. Johan Clarey, FRA (+0,27)
5. Maxence Muzatin, FRA (+0.31)
6. Kjetil Jansrud, NOR (+0.67)
7. Romed Baumann, GER (+0.83)
8. Bryce Bennett, USA (+0.89)
9. Aleksander Aamodt Kilde, NOR (+0.90)
10. Carlo Janka, SUI (+0.93)

13.35 Uhr: Damit verabschieden wir uns aus dem Live-Ticker. Vielen Dank für Ihr Interesse.

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13:19 Uhr: Das war ein regelrechter Krimi auf der Streif. Am Ende siegt Matthias Mayer (AUT) vor seinem Landsmann Vincent Kriechmayer, der sich den zweiten Platz mit dem Schweizer Beat Feuz teilt.

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13:09 Uhr: Viel dürfte hier nicht mehr passieren - zumindest, was das Stockerl betrifft. Der österreichische Doppelsieg mit Schweizer Beteiligung sollte fix sein.

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13:05 Uhr: Der Deutsche zeigt im ersten Abschnitt eine starke Leistung, holt in der Alten Schneise sogar die Top-Zeit - dann geht es allerdings ein bisschen dahin. Dennoch: Rang elf im Ziel ist ansehnlich.

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13:04 Uhr: Jetzt heisst es aus deutscher Sicht nochmal: Daumen drücken! Andreas Sander (GER) startet.

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13:00 Uhr: Das begann vielversprechend: Dominik Schwaiger (GER) ist bei der ersten Zwischenzeit der Schnellste. Doch danach geht es bergab - mit mehr als drei Sekunden Rückstand landet der Deutsche vorerst auf Rang 25.

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Kitzbühel: Schrecksekunde für DSV-Fahrer - Baumann stark

12:54 Uhr: Das hätte böse enden können: Manuel Schmid (GER) bekommt bei der Seidlalm einen heftigen Schlag auf den Ski. Die Bindung öffnet sich - Schmid balanciert noch einige Meter, stürzt dann auf die Seite und schlittert mit hoher Geschwindigkeit ins Fangnetz. Glück im Unglück: Der Deutsche scheint unverletzt zu sein.

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12.45 Uhr: Starke Abfahrt von Romed Baumann (GER). Der gebürtige Österreicher, der für Deutschland startet, fegt geradezu die erste Hälfte der Strecke hinunter - und landet im Ziel auf dem vorerst siebten Rang.

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12:44 Uhr: Natürlich sind auch wieder viele Promis in Kitzbühel am Start. Heute mit dabei: Quasi-Dauergast Arnold Schwarzenegger, Bernie Ecclestone, Maria Höfl-Riesch und Kai Pflaume.

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Promi-Magnet Kitzbühel: Stars im Hahnenkamm-Fieber

Alle Jahre wieder zieht es zahlreiche Stars und Sternchen zur berühmt-berüchtigten Streif nach Kitzbühel. Die Abfahrt am Hahnenkamm zählt im alpinen Skisport zu den Highlights der Saison. Die Promi-Dichte ist ähnlich atemberaubend wie die Strecke.

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12:34 Uhr: Ganz, ganz bitter verläuft das Hahnenkammrennen für Peter Fill (ITA). Der Sieger von 2016 geht zum letzten Mal an den Start der Streif - und gerät am U-Hackerl zu stark in Innenlage. Das Rennen endet für ihn nach nur wenigen Sekunden. Das hatte sich der Südtiroler wohl anders vorgestellt.

12:31 Uhr: Ferstl landet im Ziel auf Platz 14 - einen Rang vor seinem Team-Kollegen Dressen.

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12:30 Uhr: Schon nach dem Hausberg hat Ferstl wegen einiger kleiner Patzer 1,5 Sekunden Rückstand. Hoch gewinnt er's nicht mehr ...

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12:29 Uhr: Auf geht's, Ferstl!

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12:25 Uhr: Aus deutscher Sicht wird es nun wieder spannend: Josef Ferstl steht im Starthäuschen. Noch muss er nach dem Sturz des Österreichers Otmar Streidinger aber warten.

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12:17 Uhr: Während die erste Hälfte samt Steilhang und U-Hackerl noch vielversprechend aussieht, will Jansrud danach offenbar zu viel - und verspielt bis zur Hausbergkante seinen zwischenzeitlichen Vorsprung von 0.31 Sekunden. Schade für den Norweger. Im Ziel landet er (vorerst) auf Rang sechs.

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12:15 Uhr: Wer kann den Führenden noch gefährlich werden? Zum Beispiel Kjetil Jansrud (NOR). Und der kommt jetzt.

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Abfahrt in Kitzbühel: Mayer mit Fabelzeit

12:07 Uhr: Und tatsächlich! Mayer stürzt Kriechmayr und Feuz von der Spitze. Der Österreicher fuhr besonders im U-Hackerl eine starke Linie - und der Zielschuss: einmalig! Neue Bestzeit: 1:55.59!

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12:04 Uhr: So, nun Matthias Mayer - beim Super-G in Kitzbühel wurde er Zweiter. Geht in der Abfahrt etwa noch mehr? Ganz tief stürzt sich der Österreicher die Streif hinab.

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12:03 Uhr: Und da schiebt sich Johan Clarey (FRA) heimlich auf den dritten Rang. Wobei, so heimlich war das gar nicht - immerhin war der Franzose Trainingsschnellster.

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11:57 Uhr: "Ich weiss nicht, was war, ich muss es mir erst nochmal anschauen", sagt Dressen enttäuscht.

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11:55 Uhr: Der Österreicher erwischt eine starke Ausfahrt aus dem Steilhang, liegt dort noch deutlich vor Feuz - doch den Vorsprung verspielt er bis zur Zieleinfahrt. Dennoch: Rang 1 - denn er fährt dieselbe Zeit, wie Feuz. Wahnsinn.

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11:53 Uhr: Was macht denn Kriechmayr da? Ein irre Fahrt des Österreichers. Aber kommt er an die Fabelzeit von Feuz heran?

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11:49 Uhr: Was für eine Wahnsinnsfahrt von Feuz! In der zweiten Hälfte reisst der Schweizer alles raus, dominiert die Traverse, demonstriert seine Stärke, rast mit 143 km/h auf den Zielhang zu - und setzt sich mit der neuen Bestzeit von 1:55.81 an die Spitze.

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11:47 Uhr: Kann der Top-Favorit was reissen? Beat Feuz ist auf der Strecke.

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11:44 Uhr: Wahnsinn! Kilde gibt alles - doch am Ende macht ein Wimpernschlag den Unterschied: Der Norweger landet mit einer Hundertstel Rückstand nur auf Rang zwei. Bitter!

11.41 Uhr: Nun könnte es eine neue Bestzeit geben: Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde ist dran.

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Streif: Dressen mit enttäuschendem Rennen

11.38 Uhr: Mit 141 km/h stürzt sich Dressen in den Zielhang - und hat eine satte Sekunde Rückstand auf Bennett. Das war nichts. Weder die Körpersprache, noch der Aussenski. Was war da los?

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11:36 Uhr: Schon zu Beginn hat Dressen zu kämpfen, kommt nach der Mausefalle viel zu tief in die Kurve. Bei der Zwischenzeit liegt er schon deutlich hinter Bennett zurück.

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11:35 Uhr: Und nun: Thomas Dressen! Wie schlägt sich der Deutsche?

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11:33 Uhr: Pech für den zweiten Startet Ryan Cochran-Siegle - er stürzt an einer Stelle, in der sonst selten etwas passiert. Offenbar hat er die Bodenwelle übersehen. Der US-Amerikaner hat sich aber offenbar nichts getan. Puh!

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11:30 Uhr: Los geht's! Bryce Bennett (USA) stürzt sich als erster den Hang hinab. Seine Zeit im Ziel: 1:56.48

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11:05 Uhr: Die Abfahrt auf der Streif - das sind zwei Minuten blanke Todesfahrt. Nach vier Sekunden ist der Athlet schneller als 100 Kilometer pro Stunde. Und dann kommt die legendäre "Mausefalle":

Die Streif in Kitzbühel ist die Formel 1 des Skirennsports

"One Hell of a Ride" heisst die beeindruckende Dokumentation über die Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel. Abfahrern wird auf der weltberühmten Streif alles abverlangt. Nach vier Sekunden ist der Athlet bereits schneller als 100 Kilometer pro Stunde. Und dann kommt die legendäre "Mausefalle". © DAZN

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10:42 Uhr: Bei den Wettanbietern rangiert auch ein Österreicher in den Top drei: Matthias Mayer. Er startet als 13. – so gehen die Österreicher an den Start:

  • 6 Max Franz
  • 9 Vincent Kriechmayr
  • 13 Matthias Mayer
  • 19 Otmar Striedinger
  • 23 Christian Walder
  • 29 Daniel Danklmaier
  • 37 Johannes Kröll
  • 50 Stefan Babinsky

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10:38 Uhr: Nach dem Saison-Aus von Dominik Paris ist Beat Feuz der Top-Favorit. Der Schweizer startet als Siebter. Hier die Startnummern der Schweizer:

  • 4 Niels Hintermann
  • 7 Beat Feuz
  • 8 Carlo Janka
  • 15 Mauro Caviezel
  • 33 Ralph Weber
  • 34 Gilles Roulin

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10:27 Uhr: In einer Stunde geht's los - und das deutsche Herz klopft bereits zu Beginn recht stark - denn schon mit der Startnummer drei stürzt sich der Champ von 2018 die Streif hinab: Thomas Dressen. Das sind die Startpositionen der Deutschen:

Abfahrt in Kitzbühel: Nachfolger von Dominik Paris gesucht

Zum dritten Mal gewann Dominik Paris 2019 das Abfahrtsrennen in Kitzbühel auf der Streif. Letztes Jahr setzte er sich gegen Beat Feuz durch. Der Abfahrtsweltmeister von 2017 stand noch nie ganz oben auf dem Treppchen. Dritter wurde der Österreicher Otmar Striedinger.

Laut Wettquoten ist der Schweizer Feuz in diesem Jahr Favorit - vor dem Deutschen Thomas Dressen, der 2018 siegte. Erst danach folgen die Österreicher Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr.

Wer sich beim Hahnenkamm-Rennen durchsetzt, erfahren wir am Samstag - nur eines ist jetzt schon sicher: Dominik Paris wird es nicht sein. Für den Italiener ist die Saison nach einem Kreuzbandriss vorzeitig beendet.

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Das brutalste Ski-Rennen der Welt: So gnadenlos ist die Streif

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