Taliban

Eigentlich soll es in Afghanistan bald Frieden geben. Die USA und die Taliban stehen kurz vor einer Einigung über eine politische Lösung. Doch wie der blutige Anschlag auf eine Hochzeit in Kabul zeigt, gibt es jemanden, der kein Interesse an einem Ende des Blutvergiessens hat.

Bei einem Selbstmordattentat auf einer Hochzeit in Kabul wurden über 60 Menschen getötet. Es gab viele Verletzte. Die radikalislamischen Taliban wiesen jede Verantwortung für das Attentat am Samstagabend zurück.

Afghanistan kommt nicht zur Ruhe. Weniger als zwei Wochen nach einem schweren Autobombenanschlag in Kabul hat sich auf einer Hochzeitsfeier in der Hauptstadt ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Über 60 Menschen starben. Mindestens dreimal so viele wurden verletzt. 

Wieder wird die afghanische Hauptstadt Zielscheibe einer blutigen Attacke. Mitten im Regierungsviertel stürmen Bewaffnete ein Ministerium. Mehrere Stunden liefern sie sich Schusswechsel mit Sicherheitskräften. Wer und was dahinter steckt, ist noch unklar.

Radikalislamische Taliban haben eine grosse Militärbasis in Südafghanistan überfallen. Drei Selbstmordattentäter und sechs Angreifer seien getötet worden, hiess es in einer Mitteilung des Gouverneursbüros von Helmand. 

Es ist nur ein kleines Detail während einer Pressekonferenz, doch es sorgt für grosse Beunruhigung und Spekulationen. Ein gelber Notiz-Zettel in der Aktenmappe von John Bolton nährt den Verdacht, die USA würden eine Militärintervention in Venezuela vorbereiten.

Am Dienstagmorgen ist in der afghanischen Hauptstadt Kabul ein Abschiebeflug aus Deutschland gelandet. An Bord waren 36 abgeschobene Afghanen.

Ein deutscher Kämpfer der Taliban ist wegen Terrorismus zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Düsseldorf sprach den Islamisten am Montag schuldig. 

Der kleine Fussballfan Murtasa aus Afghanistan wurde durch sein Trikot aus Plastiktüten vor zwei Jahren weltweit bekannt. Sein Idol Lionel Messi schenkte ihm darauf einen signierten Ball. Das kostbare Stück musste der Siebenjährige auf der Flucht vor den Taliban zurücklassen.

Die Agenten des Bundesnachrichtendienstes haben ihr neues Hauptquartier in Berlin bezogen. Es war einer der grössten Umzüge in der Geschichte der Bundesrepublik - und einer der geheimsten. Die Deutsche Presse-Agentur war dabei.

Nach dem Anschlag auf religiöse Vertreter in Kabul steigt die Zahl der Toten weiter. Mindestens 55 Menschen starben, als sich ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengte. 

In Afghanistan sind am Samstagmorgen landesweit die Parlamentswahlen angelaufen. Doch viele Wähler mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen.

Die Lage in Afghanistan spitzt sich weiter zu: Es gibt so viele Anschläge wie seit Jahren nicht mehr, Beobachter fürchten, dem Land drohe erneut Bürgerkrieg. Ein Experte sagt: Die Regierung versagt, doch die Menschen fürchten vor allem die Rückkehr der Taliban.

Die Zahl der Heimatlosen in Afghanistan steigt. Allein vergangene Woche mussten 5.400 Menschen ihre Häuser verlassen. Der überwiegende Teil der Vertriebenen sind Kinder und Jugendliche.

Der afghanische Extremist Dschalaluddin Hakkani, dessen Netzwerk für einige der grausamsten Anschläge in Afghanistan verantwortlich ist, ist tot. Die Machenschaften seiner Netzwerks dürfte das kaum stoppen. 

Ein weiterer Bezirk in Nordafghanistan ist an die radikalislamischen Taliban gefallen.

Bei einer Attacke mutmasslicher Extremisten auf eine Hebammenschule in der afghanischen Stadt Dschalalabad kamen drei Menschen ums Leben. Der Osten Afghanistans wird seit Monaten durch Attentate erschüttert. Die Taliban wiesen jede Schuld von sich.

US-Medien zufolge gab es ein Treffen zwischen US-Diplomaten und Vertretern der Taliban. Die Gespräche sollen in Doha stattgefunden haben, wo die Islamisten ein halboffizielles Büro betreiben. Bisher haben US-Regierungen Direktgespräche mit den islamistischen Kämpfern kategorisch abgelehnt.

Der erste landesweite Waffenstillstand in Afghanistan seit mehr als 15 Jahren ging am Sonntagabend früher als erwartet mit schweren Gefechten im Süden des Landes zuende.

Seit mehr als 15 Jahren herrscht Krieg in Afghanistan. Drei Tage lang halten Taliban und Regierung eine Feuerpause ein - mit ungeahnten Folgen: Landesweit gibt es fast surreale Szenen der Verbrüderung. Verlängern wollen die Taliban die Feuerpause nicht. Dennoch: Der kurze Frieden hat sie moralisch in die Enge getrieben.

Bei einem US-Drohnenangriff soll im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet einer der meistgesuchten pakistanischen Terroristen getötet worden sein. 

Eine Serie von Anschlägen erschüttert Afghanistan. In Kabul werden unter anderem neun Journalisten getötet, die über einen Anschlag berichten wollten. Anderswo trifft es Kinder, einen Polizeichef und einen BBC-Reporter.

Bei einem schweren Raketenangriff der afghanischen Luftwaffe auf ein angebliches Talibantreffen in der nordafghanischen Provinz Kundus am Montag könnten um die 50 Zivilisten getötet worden sein

Vier Tage Pakistan - mit hohen Besuchen und Wiedersehen mit Freunden. Die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai war - begleitet von massiven Sicherheitsvorkehrungen - zum ...