• Während der FC Bayern München bereits für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert ist, drohen Robert Lewandowski und dem FC Barcelona das Aus.
  • Bayern-Mittelfeldspieler Leon Goretzka schickt eine Kampfansage an seinen ehemaligen Mitspieler Robert Lewandowski.
  • Der FC Bayern möchte mit einem Sieg die Katalanen zum zweiten Mal in Folge aus der Champions League kegeln.

Mehr News zum FC Bayern München

Die zwischenzeitliche Ergebniskrise ist vorüber, das Selbstvertrauen gross. In der Bundesliga rückte der FC Bayern München durch das 2:0 bei der TSG Hoffenheim bis auf einen Punkt an Tabellenführer 1. FC Union Berlin heran. In der Champions League haben sie die Qualifikation für das Achtelfinale bereits sicher und kämpfen lediglich noch um den Gruppensieg.

Ganz anders ist die Situation bei Robert Lewandowski und dem FC Barcelona, die am Mittwochabend den FC Bayern empfangen. Die Katalanen müssen möglichst die letzten beiden Gruppenspiele gewinnen und zudem auf einen Ausrutscher von Inter Mailand hoffen.

Heisst also: Der FC Bayern könnte Lewandowski mit einem Sieg aus der Champions League kegeln.

Goretzka will auf Lewandowski "keine Rücksicht nehmen"

Genau das ist auch der Plan. Leon Goretzka schickt eine Kampfansage an den Ex-Mitspieler. "Lewy ist bei Bayern schon sehr verwöhnt gewesen, immer mindestens im Achtelfinale zu stehen und weiterzukommen. Aber jetzt können wir darauf keine Rücksicht mehr nehmen", wird der Mittelfeldspieler des FC Bayern von "bild.de" zitiert.

Tatsächlich ist es Lewandowski nicht gewohnt, die K.O.-Phase der Champions League zu verpassen. Mit dem FC Bayern ist ihm dies nie passiert. Das letzte Vorrundenaus erlebte der polnische Superstar mit Borussia Dortmund im Jahre 2011.

Für den FC Barcelona hingegen wäre es keine neue Erfahrung, am FC Bayern zu scheitern. Auch in der vergangenen Saison schieden sie in der Vorrunde aus, weil sie im letzten Gruppenspiel mit 0:3 in München unterlagen.

Zumindest im Ligabetrieb sind Lewandowski und Barcelona derzeit erfolgreich. Am Sonntagabend gelang Barca ein 4:0 gegen Athletic Bilbao. Lewandowski trug ein Tor und eine Vorlage dazu bei. Mit zwölf Treffern führt er die Torschützenliste der spanischen Liga ein.

Lesen Sie auch: Von eigenen Fans kritisiert: Goretzka verteidigt seine Glückwünsche an den BVB

Choupo-Moting freut sich auf Wiedersehen mit Lewandowski

Beim FC Bayern hat sich Eric Maxim Choupo-Moting als Lewandowski-Nachfolger empfohlen. In den zurückliegenden drei Pflichtspielen gelangen ihm vier Tore. Serge Gnabry lobt den positiven Einfluss seines Mitspielers: "Seit Choupo drin ist, harmonieren wir da vorne sehr gut. Er trifft, das ist wichtig für das Selbstvertrauen, das hilft uns sehr. Das war seine Woche, er macht das riesig."

Doch was ist das plötzliche Erfolgsgeheimnis des für lange Zeit unterschätzten Stürmers? "Es gibt kein Geheimnis", antwortet Choupo-Moting bei "sky" und fügt hinzu: "Wir trainieren alle sehr gut, auch ich trainiere sehr gut. Es freut mich, dass es auf dem Platz klappt. Ich vertraue auf meine Qualität und auf die Qualität der Mannschaft."

Nun fiebert er dem Duell mit Lewandowski entgegen, als dessen Ersatzmann er in den vergangenen beiden Spielzeiten fungierte: "Gegen Barcelona zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Wir müssen das Spiel zu 100 Prozent ernst nehmen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Lewy. Er ist ein Weltklassespieler, ein super Typ."

Das erste Aufeinandertreffen in der aktuellen Gruppenphase zwischen Bayern und Barcelona gewann der Bundesligist mit 2:0, hatte dabei allerdings eine ordentliche Portion Glück. Lewandowski liess eine 100-prozentige Torchance auf den möglichen Führungstreffer ungenutzt.

Der FC Bayern wird sich nicht darauf verlassen können, dass dem Top-Stürmer selbiges noch einmal passiert.

Verwendete Quellen:

  • bild.de: Goretzka stichelt gegen Lewandowski!
  • Bild am Sonntag (23.10.2022) Choupo fordert jetzt Lewandowski heraus
Interessiert Sie, wie unsere Redaktion arbeitet? In unserer Rubrik "So arbeitet die Redaktion" finden Sie unter anderem Informationen dazu, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte kommen. Unsere Berichterstattung findet in Übereinstimmung mit der Journalism Trust Initiative statt.

Julian Nagelsmann äussert sich zu Cristiano Ronaldos Abgang in Manchester

Er sei froh, dieses Problem "nicht regeln" zu müssen: Bayern-Trainer Julian Nagelsmann versucht zunächst, seine Meinung zum Abgang Cristiano Ronaldos in einen Scherz zu verpacken. Dann weist er darauf hin, dass in solch emotionalen Momenten das grösste Problem des Profifussballs sei, nicht unter vier Augen zu sein. © Sky