Horst Seehofer

Horst Seehofer ‐ Steckbrief

Name Horst Seehofer
Beruf Ministerpräsident, Mitglied des Landtages, Bundesminister, Mitglied des Bundestages, Staatssekretär, Geschäftsführer
Geburtstag
Sternzeichen Krebs
Geburtsort Ingolstadt / Bayern
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Grösse 192 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich
Augenfarbe blau
Links www.horst-seehofer.de

Horst Seehofer ‐ Wiki: Alter, Grösse und mehr

Horst Lorenz Seehofer – heute Bundesinnenminister und Vorsitzender der CSU – wurde 1949 geboren. Als Sohn einer Arbeiterfamilie, sein Vater war LKW-Fahrer und Bauarbeiter, wuchs er mit drei Geschwistern in Ingolstadt in bescheidenen Verhältnissen auf.

Sein Bruder Dieter Seehofer beschreibt den jungen Horst als dominant und extrem ehrgeizig: "Er kann schon in der Mannschaft spielen, aber nur als Spielertrainer. Als Alphatier reiht er sich nicht gerne in Reih und Glied ein", zitierte ihn die "Süddeutsche Zeitung" 2010. Dieser Ehrgeiz sollte sich auch auf seine Politikerkarriere auswirken, in der er seit Jahrzehnten bis zur absoluten Erschöpfung um die Spitze kämpft.

Nach der mittleren Reife absolvierte Seehofer eine Ausbildung zum Amtssekretär, legte 1970 die Verwaltungsprüfung für den gehobenen Dienst ab und machte 1979 sein Diplom an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München.

Zu diesem Zeitpunkt war er schon zehn Jahre in der Politik aktiv: 1969 trat er in die Junge Union ein, 1971 in die CSU. Die Liste seiner politischen Ämter ist lang: Mit seiner Wahl in den Bundestag begann 1980 eine 28 Jahre lange Phase als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter seiner Heimatstadt. Zudem war er Bundesminister für Gesundheit (1992 – 1998), stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (1998 – 2004), Landesvorsitzende der CSA (2000 – 2008) und Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (2005 – 2008).

Seit 2008 ist er Vorsitzender der CSU. Von 2008 bis 2018 war Seehofer bayerischer Ministerpräsident. Zur Landtagswahl in Bayern 2018 kandidiert er nicht mehr als Ministerpräsident und entschloss sich stattdessen, als GroKo-Innenminister nach Berlin zu wechseln.

Seehofer ist seit 1985 in zweiter Ehe mit der Verwaltungsfachangestellten Karin Seehofer verheiratet, die beiden haben drei erwachsene Kinder. Aus einer ausserehelichen Beziehung hat Seehofer zudem eine Tochter.

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In Deutschland lebt es sich nicht überall gleich gut - ganz im Gegenteil. Die Kluft zwischen Boomregionen und den Abgehängten wird immer grösser. Die Bundesregierung möchte etwas dagegen tun. Der Plan: Die Reicheren sollen verzichten. Das gefällt nicht jedem.

Malta hat sich bereiterklärt, alle 65 Migranten an Bord des deutschen Rettungsschiffes "Alan Kurdi" an Land zu lassen. 

In der Dauerkrise um Rettungsschiffe für Migranten legt sich Bundesinnenminister Horst Seehofer mit seinem italienischen Kollegen Matteo Salvini an. Der antwortet mit einer Provokation. Das deutsche Schiff "Alan Kurdi" dreht frustriert ab.In der Dauerkrise um Rettungsschiffe für Migranten legt sich Bundesinnenminister Seehofer mit seinem italienischen Kollegen Salvini an. Der antwortet mit einer Provokation. Das deutsche Schiff "Alan Kurdi" dreht frustriert ab und nimmt Kurs Richtung Malta.

Die Rettungsschiffe "Alan Kudri" und "Alex" liegen mit über 100 Migranten an Bord vor Italien, doch die Regierung bleibt hart, lässt sie nicht anlegen. Deutschland hat angeboten, einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen, doch gelöst ist das Problem damit noch lange nicht. Pro Asyl nennt das Tauziehen der EU-Staaten "unwürdig" und "erbärmlich". 

Mit Twitter ist Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nicht richtig warm geworden. Kein Jahr nach seinem ersten Tweet hat er dem sozialen Netzwerk schon wieder den Rücken zugekehrt. Aus gutem Grund.

Diverse Politiker machten Horst Seehofer aufgrund der deutschen Flüchtlingspolitik jüngst mitverantwortlich für die Situation der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete. Doch Seehofer wehrt sich gegen die Kritik - und sieht die Schuld bei anderen.

Wie es für Carola Rackete nach ihrer Festnahme weitergeht, darüber muss ein Ermittlungsrichter entscheiden. Die Solidarität mit der Kapitänin der "Sea-Watch 3" ist ungebrochen. Doch das allein reicht nicht, um das eigentliche Problem zu lösen.

Horst Seehofer hat den neuen Verfassungsschutzbericht vorgelegt. Besorgniserregend sind vor allem die hohen Zahlen an gewaltbereiten Rechtsextremen.

Geständnis im Fall Walter Lübcke: Der tatverdächtige Stephan E. hat den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten zugegeben. 

Der tatverdächtige Stephan E. habe den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gestanden, so Innenminister Horst Seehofer.

Sie hiess "Ausländermaut", später ganz seriös "Infrastrukturabgabe" und sie war eines der ganz grossen Prestigevorhaben der CSU. Nun ist die Pkw-Maut perdu. Das könnte die Koalition noch beschäftigen.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) kassiert die deutsche Pkw-Maut. Sie sei in ihrer aktuellen Form nicht mit EU-Recht vereinbar und würde vor allem Autofahrer aus anderen EU-Staaten diskriminieren. So fallen die Reaktionen auf das Urteil aus.

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Der Bundestag hat härtere Regeln für Abschiebungen beschlossen. Die Debatte wurde von Zwischenrufen und persönlichen Angriffen begleitet.

Der Bundestag hat am Freitag ein Gesetz mit härteren Regeln für Abschiebungen beschlossen. Grüne, Linke und Nichtregierungsorganisationen laufen gegen die von Horst Seehofers Innenministerium initiierte Neuregelung Sturm. Pro Asyl spricht vom "Hau-ab-Gesetz". Zusätzliche Kritik muss Seehofer einstecken, weil er ganz unumwunden erklärt hat, wie er versucht, umstrittene Vorhaben stillschweigend durchzudrücken.