Sandra Maischberger

Sandra Maischberger ‐ Steckbrief

Name Sandra Maischberger
Beruf Moderator, Produzent
Geburtstag
Sternzeichen Jungfrau
Geburtsort München / Bayern
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Grösse 164 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht weiblich
(Ex-) PartnerRoger Willemsen
Augenfarbe braun

Sandra Maischberger ‐ Wiki: Alter, Grösse und mehr

Fernsehen, Radio, Zeitschriften - Sandra Maischberger hat viele mediale Stationen durchlaufen. Bekannt wurde sie vor allem als eloquente Moderatorin von Talkshows.

Sandra Maischberger wurde 1966 in München geboren, wuchs allerdings in Frascati bei Rom auf und machte ihr Abitur wiederum in München. Nach einem abgebrochenen Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität in München begann ihr Steckbrief in der Medienbranche. 1987 stieg sie als Moderatorin beim Radiosender Bayern 2 ein und arbeitete für die Stadtzeitung in München, den Musikexpress und den SWF3. Dazu absolvierte sie eine Ausbildung zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule in München.

1987 kam Sandra Maischberger zum Fernsehsender Tele 5, wo sie in der Nachrichtenredaktion arbeitete und erste Sendungen wie "Sexy Night" moderierte. 1989 wurde sie beim Bayerischen Rundfunk Moderatorin eines Morgenmagazins und der populären Talkshow "Live aus dem Schlachthof", wo sie Günther Jauch ablöste. Danach moderierte die Münchnerin Talkshows wie "Talk im Turm" (Sat.1, 1991), "0137" (Premiere, 1992), "FreitagNacht" (Vox, 1996), "Greenpeace TV" (RTL, 1997) und "Maischberger" (n-tv, 2000), die zum Teil schnell eingestellt wurden. Erfolgreicher war ihr Konzept für das Magazin "Spiegel TV", das seit 1993 auf Vox läuft und das sie viele Jahre leitete.

Ihre bekannteste Sendung moderiert Sandra Maischberger seit September 2003 in der ARD - "Menschen bei Maischberger" trat erfolgreich die Nachfolge von "Boulevard Bio" an. Hier interviewt die Hobbytaucherin und Bergsteigerin jeden Dienstag bekannte Studiogäste. Seit Ende 2015 heisst die Sendung schlicht "Maischberger". Ausserdem bekamen ihre Dokumentationen über Ex-Kanzler Helmut Schmidt, Filmemacherin Leni Riefenstahl und die FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher viel Lob.

Die Moderatorin leitet ihre eigene TV-Produktionsfirma und veröffentlicht Bücher und Artikel in Zeitschriften. Privat ist sie seit 1994 mit dem tschechischen Kameramann Jan Kerhart verheiratet, mit dem sie einen Sohn hat.

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Jahresrückblick bei Sandra Maischberger: "Ein komisches Jahr"

Der Streit um den UN-Migrationspakt wird immer lauter. Die Runde bei "Maischberger" schlingert zwischen Versachlichung und populistischen Versuchungen hin und her. Besonders ein TV-Moderator ledert los.

Seit dem 12. November 1918 haben Frauen in Deutschland das Wahlrecht. Und sonst so? Wie steht es 100 Jahre später um die Gleichberechtigung? "Kaum Chefinnen, weniger Geld: Werden Frauen immer noch benachteiligt?", fragt deshalb Sandra Maischberger ihre Gäste.

Bei "Sandra Maischberger" zerbrechen sich Hobbypsychologen und Kalte Krieger die Köpfe über den US-Präsidenten und die Midterms. Immerhin gibt es Antworten auf zwei wichtige Fragen: Was hat Trump bloss so ruiniert? Und was ist ein Trump-Hintern?

Bei "Maischberger" diskutierten die Gäste über das Thema "Watschn für die Volksparteien: Wer braucht noch Union und SPD?"

Schwer erträgliche persönliche Schicksale, harte Vorwürfe – und mittendrin ein Kirchenmann, der den Missbrauchsskandal erklären muss. "Maischberger" schafft den schwierigen Spagat zwischen Emotionen und Erkenntnisgewinn.

In immer mehr Städten sind die Mieten auch für Normalverdiener kaum noch erschwinglich. Wie will die Bundesregierung dieses Problem in den Griff kriegen?

"Das erste, was mein Sohn sah, war eine Waffe und die Mama auf dem Boden liegend": Bei Sandra Maischberger hat Journalistin Mesale Tolu über ihre Festnahme und monatelange Haft in der Türkei gesprochen. Angesichts der schlechten Menschenrechtslage diskutierten die Gäste, ob es richtig ist, Präsident Erdogan beim Staatsbesuch Ende des Monats den roten Teppich auszurollen. 

Der Asylstreit in der Union führte bei Sandra Maischberger zu einer hitzigen Debatte. Als CSU-Generalsekretär Markus Blume zugab, Horst Seehofers Masterplan Migration selbst noch gar nicht zu kennen, CSU-intern aber dennoch dafür gestimmt zu haben, platzte Grünen-Chef Robert Habeck der Kragen. 

"Stürzt Trump die Welt ins Chaos?" wollte Sandra Maischberger von ihren Gästen wissen. Während Oskar Lafontaine sagte, seine Unberechenbarkeit mache ihm Angst, sah der Journalist Alan Posener die grössere Gefahr in Wladimir Putin.

In Anlehnung an das Aus des Musikpreises Echo wegen des Eklats um die Preisträger Farid Bang und Kollegah diskutiert Sandra Maischberger am Mittwochabend darüber, wie politisch korrekt Sprache sein muss. Auch der einstige Skandal-Rapper Bushido ist zu Gast – und muss sich mit zunehmender Dauer Vorwürfen erwehren. Es wird hitzig.

Berührende Schicksale, sachliche Lösungsvorschläge und kein Politiker weit und breit – "Maischberger"debattiert erfrischend offen über unseren Umgang mit Alkohol.

Was ist wichtiger: Das subjektive Sicherheitsempfinden oder die kalte Statistik? Darum dreht sich die Debatte bei "Maischberger". Ein Jens-Spahn-Klon argumentiert mit der Angst, ein Kriminologe fremdelt mit den Emotionen.

Die Deutschen machen sich mehr Sorgen über Trumps Politik als über die von Putin. Bei Maischberger bleibt die Diskussion aber fast komplett bei Putin hängen und sorgt für Streit: "Wollen Sie Zoff oder Gedankenaustausch?"

Unterhaltsam und turbulent geht es am Mittwochabend bei Sandra Maischberger zu. Die zentrale Frage lautet, was die neue GroKo den sozial Schwachen bringt. Doch hitzig wird es an einer anderen Stelle.

Auch bei Sandra Maischberger dreht sich am Mittwochabend alles um den TV-Zweiteiler „Gladbeck“, in Anlehnung an das Geiseldrama von 1988. Eine Geisel von damals erhebt einen schweren Vorwurf gegen die ARD – und bringt Maischberger damit in Erklärungsnot.

Die Schweizer stimmen über ihre Rundfunkbeiträge ab, Grund genug für Sandra Maischberger, über ARD und ZDF zu reden - mit viel Selbstkritik und einem Thomas Gottschalk, der sich ein wenig fehl am Platze fühlte.