• Eher mühsam erarbeitet als souverän erspielt ist das EM-Ticket der Schweizer Nationalmannschaft.
  • Dabei ist der Anspruch der Nati, über die Vorrunde hinauszukommen.
  • Viele Leistungsträger spielen in der Bundesliga. Wir zeigen die Stars und Talente der Schweiz - und wer im EM-Kader steht.

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Nur ein Spiel hat die Schweizer Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation verloren. Doch der Schein trügt, die Vorstellungen waren selten wirklich stark. Die Spiele gegen Fussballzwerg Gibraltar (4:0 und 6:1) sind nicht repräsentativ.

Doch durch den Kantersieg im letzten Qualifikationsspiel und das Remis zwischen Irland und Dänemark rutschte die Nati sogar noch auf Platz eins in der Tabelle. Das gibt Selbstvertrauen.

Die Stars der Schweiz: Viele Bundesliga-Legionäre

Zahlreiche Spieler der Schweizer Nationalmannschaft spielen in der deutschen Bundesliga und könnten auf die EM-Reise mitgenommen werden: der Torhüter Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach), Nico Elvedi, Denis Zakaria und Breel Embolo (alle ebenfalls Gladbach), Manuel Akanji (Borussia Dortmund), Djibril Sow und Steven Zuber (Eintracht Frankfurt), Edimilson Fernandes (Mainz 05), Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg) sowie Ruben Vargas vom FC Augsburg.

Der ehemalige Gladbacher Granit Xhaka (nun beim FC Arsenal) ist für Nationaltrainer Petkovic unterdessen unerlässlich, ebenso wie der Ex-Wolfsburger Ricardo Rodriguez (nun beim FC Turin) und der ehemalige Frankfurter Haris Seferovic, der bei Benfica Lissabon spielt.

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Der Trainer: Verband verlängerte kurz vor geplanter EM mit Petkovic

Der Schweizer Fussballverband hat Ende Februar 2020 - also nur wenige Monate vor der ursprünglich geplanten EM - den Vertrag von Trainer Vladimir Petkovic vorzeitig verlängert. Ein starkes Indiz dafür, dass der Coach einen richtig guten Job macht. Seit seinem Amtsantritt nach der WM 2014 hat die Nati kein grosses Turnier mehr verpasst – und das soll auch so bleiben.

Bis Dezember 2022 darf Petkovic weitermachen. Bleiben zwei grosse Turniere, in denen er die Nati zu Erfolgen führen kann.

EM 2021: Das ist der Kader der Schweizer Nati

Torhüter:

Abwehr:

  • Manuel Akanji (1995), Borussia Dortmund
  • Loris Benito (1992), Girondins Bordeaux
  • Eray Cömert (1998), FC Basel
  • Nico Elvedi (1996), Borussia Mönchengladbach
  • Jordan Lotomba (1998), OGC Nizza
  • Kevin Mbabu (1995), VfL Wolfsburg
  • Becir Omeragic (2002), FC Zürich
  • Ricardo Rodriguez (1992), FC Turin
  • Fabian Schär (1991), Newcastle United
  • Silvan Widmer (1993), FC Basel

Mittelfeld:

  • Christian Fassnacht (1993), Young Boys Bern
  • Edimilson Fernandes (1996), 1. FSV Mainz 05
  • Remo Freuler (1992), Atalanta Bergamo
  • Xherdan Shaqiri (1991), FC Liverpool
  • Djibril Sow (1997), Eintracht Frankfurt
  • Ruben Vargas (1998), FC Augsburg
  • Granit Xhaka (1992), FC Arsenal
  • Denis Zakaria (1996), Borussia Mönchengladbach
  • Steven Zuber (1991), Eintracht Frankfurt

Sturm:


  • Admir Mehmedi (1991), VfL Wolfsburg
  • Haris Seferovic (1992), Benfica Lissabon
  • Mario Gavranovic (1989), Dinamo Zagreb
  • Breel Embolo (1997), Borussia Mönchengladbach

Trainer:

  • Vladimir Petkovic (1963)

Die Gegner der Schweiz in der Gruppe A