• 18:08 Uhr: ➤ Kranker Pelé mit emotionaler Botschaft aus dem Krankenhaus: "Feuere euch an!"
  • 17:40 Uhr: Ivan Perisic holt nach WM-Toren Davor Suker ein
  • 16:58 Uhr: Die WM-Spieler des BVB bekommen keine Pause
  • 16:45 Uhr: Uruguay drohen heftige Strafen wegen Attacken auf Schiedsrichter
  • 14:45 Uhr: Portugals Fans votieren gegen Startelfeinsatz Ronaldos
  • 11:40 Uhr: Analyse des WM-Debakels: So sieht der Plan des DFB aus

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➤ Kranker Pelé mit emotionaler Botschaft aus dem Krankenhaus: "Feuere euch an!"

  • 18:08 Uhr

Brasiliens Fussball-Legende Pelé hat sich aus dem Krankenhaus mit einer Botschaft an die aktuellen Spieler der Seleção gewandt. Er wisse, dass viele von ihnen ihre erste Weltmeisterschaft gewinnen wollten, schrieb der 82-Jährige vor dem Achtelfinale gegen Südkorea am Montagabend auf Instagram. "Ich will euch inspirieren, meine Freunde", schrieb Pelé weiter. "Ich werde das Spiel hier aus dem Krankenhaus verfolgen und werde jeden einzelnen von euch anfeuern. Wir sind gemeinsam auf diesem Weg." Die Brasilianer wollen beim Turnier in Katar ihren sechsten WM-Titel gewinnen.

In den vergangenen Tagen hatten sich unter anderen Nationaltrainer Tite und viele Spieler der Seleção Sorgen um den Gesundheitszustand Pelés gemacht. Der einstige Ausnahmefussballer befindet sich seit mehreren Tagen in São Paulo im Krankenhaus. Medien berichteten davon, dass die Chemotherapie bei ihm nicht mehr anschlage. Pelé selbst meldete sich darauf bei Instagram und versicherte, dass er stark sei und Hoffnung habe. (dpa)

Drama in Gruppe H: Ghana und Uruguay raus - Südkorea feiert

Luis Suarez ist für Ghana schon wieder zum Schreckgespenst geworden - genutzt hat es allerdings auch Uruguay nichts. Der zweimalige Weltmeister aus Südamerika und die Black Stars sind in der WM-Vorrunde ausgeschieden. Den Urus reichte das 2:0 im direkten Duell nicht, weil im Parallelspiel Südkorea die Portugiesen bezwang.

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Die weiteren Meldungen des Tages:

WM-Tore: Ex-Bayer Ivan Perisic schliesst zu Ex-Sechziger Davor Suker auf

  • 17:40 Uhr

Ivan Perisic hat mit seinem insgesamt sechsten WM-Tor mit dem bisherigen Rekordtorschützen Davor Suker gleichgezogen. Der 33 Jahre alte Perisic erzielte im Achtelfinale gegen Japan den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 (55. Minute) und damit seinen sechsten Treffer bei Weltmeisterschaften. Bei der WM in Katar war es das erste Tor des Angreifers von Tottenham Hotspur. Kroatiens Idol Suker - der seine Profi-Karriere 2003 beim TSV 1860 München beendete - hatte 1998 und 2002 auch insgesamt sechs WM-Tore geschossen. Für den früheren BVB-, Wolfsburg- und Bayern-Profi Perisic ist es derzeit bereits die dritte WM-Teilnahme. (dpa/hau)

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Keine Pause für die WM-Fahrer Borussia Dortmunds

  • 16:58 Uhr

Borussia Dortmund bittet seine bislang ausgeschiedenen WM-Fahrer sofort wieder ins Mannschaftstraining. Dies bestätigte der Klub, nachdem die "Bild"-Zeitung zuvor darüber berichtet hatte. Davon sind nicht nur die fünf deutschen Nationalspieler Niklas Süle, Youssoufa Moukoko, Julian Brandt, Karim Adeyemi und Nico Schlotterbeck betroffen, sondern auch die beiden Belgier Thorgan Hazard und Thomas Meunier sowie Giovanni Reyna aus den USA. Die Spieler werden am Dienstag in Dortmund erwartet und sollen am Mittwoch ins Mannschaftstraining einsteigen. Bis zum Ende der Woche stehen noch Trainingseinheiten an. Am Samstag tritt der BVB noch bei einem Blitzturnier in Bukarest an. Erst danach geht es für den gesamten Kader in die Winterpause bis zum 2. Januar. (dpa)

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Die Fifa ermittelt gegen Uruguays Fussball-Rüpel

  • 16:46 Uhr

Uruguays Fussball-Rüpel müssen nach ihren Attacken gegen den deutschen WM-Schiedsrichter Daniel Siebert eine heftige Strafe der Fifa befürchten. Die Disziplinarkommission des Weltverbands hat Ermittlungen gegen den Verband des zweimaligen Weltmeisters aufgenommen.

Dabei geht es um Verstösse gegen das Fairplay, beleidigendes Verhalten, Fehlverhalten von Spielern und Offiziellen sowie Diskriminierung. Die Profis Jose Maria Gimenez, Edison Cavani, Fernando Muslera and Diego Godin müssen sich zudem persönlich verantworten.

Siebert war nach dem WM-Aus Uruguays heftig von den Südamerikanern angegangen worden. Uruguay hatte trotz des 2:0 (2:0) im Gruppenfinale gegen Ghana das Achtelfinale verpasst. Der Mannschaft von Kapitän Luis Suarez fehlte ein Tor. Dafür machten die Uruguayer Siebert verantwortlich, weil er ihnen in der Schlussphase bei einem Foul gegen Cavani einen Strafstoss verwehrt hatte. (sid/hau)

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Die Stimmung kippt: Fans sprechen sich gegen Cristiano Ronaldo aus

  • 14:47 Uhr

70 Prozent der portugiesischen Fussballfans wünschen sich eine Startelf ohne Kapitän Cristiano Ronaldo. Das hat die führende portugiesische Sportzeitung "A Bola" in einer Umfrage herausgefunden. Vor dem WM-Achtelfinale gegen die Schweiz am Dienstag (20:00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV) ist Portugal immer weniger Ronaldo - und immer mehr Bruno Fernandes.

Denn der 28-Jährige von Manchester United sorgte bei der WM in Katar bislang für weit mehr sportliches Aufsehen als der um neun Jahre ältere CR7. Nach nur zwei Einsätzen ist Fernandes mit zwei Toren und zwei Vorlagen bester Scorer Portugals, Ronaldo kommt lediglich auf einen Treffer per Elfmeter, den er selbst herausholte - und das bei drei Einsätzen.

Der Superstar stand eher abseits des Platzes im Vordergrund. Zunächst hatte er seinen Vertrag bei Manchester United aufgelöst und dabei für viel Getöse gesorgt, im dritten Gruppenspiel gegen Südkorea verliess er dann nach 65 Minuten genervt und verärgert den Platz - angeblich wegen eines Wortgefechts mit einem Gegenspieler, nicht wegen der Auswechslung.

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ZDF-Experte Christoph Kramer antwortete anschliessend auf die Frage der Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein, ob sich Ronaldo über die 1:2-Niederlage ärgere: "Na klar. In seinem Leben geht es ja nur noch um den einen oder anderen Rekord." Ronaldo ärgere sich nur, weil er kein Tor gemacht habe. Zweitrangig sei, ob die Mannschaft verloren habe. "Ihm geht es vor allem um sich und seinen Torrekord." (sid/hau)

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WM 2022: Ronaldo im Achtelfinale: Portugal schlägt auch Uruguay

Ein Vereinsloser im Achtelfinale: Superstar Cristiano Ronaldo fährt mit Portugal bei der WM den nächsten Sieg ein und steht vorzeitig in der K.o.-Runde. Die Selecao gewinnt gegen Uruguay mit 2:0 (0:0) und übersteht damit zum fünften Mal in der WM-Geschichte die Gruppenphase. Gefeierter Held ist diesmal nicht Ronaldo, sondern Bruno Fernandes, der gleich doppelt trifft. Geheimfavorit Uruguay steht hingegen vor dem Aus: Im letzten Spiel gegen Ghana muss ein Sieg her, dazu muss das Team um Luis Suarez auf Schützenhilfe von Portugal hoffen.

Rücktrittsgedanken: BVB-Spieler möchte weiter mit Cissé zusammenarbeiten

  • 12:42 Uhr

Senegals Nationalspieler Abdou Diallo hat sich trotz des WM-Ausscheidens im Achtelfinale für eine Zukunft mit Trainer Aliou Cissé ausgesprochen. "Wir haben volles Vertrauen in ihn", sagte der Abwehrspieler von RB Leipzig nach dem 0:3 gegen England. "Selbstverständlich" glaube das Team noch an den 46 Jahre alten Trainer. "Im Sieg und in der Niederlage sind wir immer vereint. Vor weniger als einem Jahr haben wir ihn noch gefeiert", sagte der 26-Jährige mit Blick auf den Triumph beim Afrika Cup 2021.

"Jetzt ist nicht die Zeit für Uneinigkeit", sagte der frühere Dortmunder Diallo. "Das ist Teil des Lernprozesses, man muss die Schläge einstecken."

Aliou Cissé hatte zuvor seine Zukunft als senegalesischer Nationaltrainer offen gelassen. "Darüber möchte ich jetzt nicht sprechen. Wir haben gerade ein Spiel verloren und sind ausgeschieden. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Im Moment bin ich noch Trainer", sagte der 46-Jährige.

Cisse ist seit März 2015 im Amt. Erst vor wenigen Wochen hatte er seinen Vertrag beim Afrikameister bis 2024 verlängert.

"Ich suche keine Ausreden", sagte Cisse über die klare Niederlage, doch seiner Elf hätten "zwei, drei Spieler gefehlt, die uns das gewisse Extra gegeben hätten." Vor allem Sadio Mané von Bayern München. "Ein Spieler seiner Qualität - natürlich haben wir ihn sehr vermisst", sagte Cisse über den Superstar.

Senegal habe bei der WM allerdings schmerzhaft lernen müssen, dass die Weltspitze noch ein gutes Stück weit entfernt ist. "Wir haben Jahre dafür gearbeitet, um dass beste Team in Afrika zu werden, aber jetzt haben wir gegen eine der besten fünf Mannschaften der Welt gespielt - und man hat den Unterschied gesehen." (sid/dpa)

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Der DFB macht sich an die Analyse des WM-Debakels

  • 11:40 Uhr

Der Fahrplan zur Aufarbeitung des WM-Desasters steht: Nach SID-Informationen kommt es am Mittwoch in Frankfurt am Main zum ersten Treffen zwischen dem DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf, seinem Vize Hans-Joachim Watzke, Bundestrainer Hansi Flick und Geschäftsführer Oliver Bierhoff. Eine sofortige Entscheidung über die Zukunft von Flick und Bierhoff ist aber nicht zu erwarten.

"Meine Erwartung an die sportliche Leitung ist, dass sie zu diesem Treffen eine erste Analyse vornimmt, eine sportliche Analyse dieses Turniers. Dass sie aber auch Perspektiven entwickelt für die Zeit nach dem Turnier mit dem Blick auf die Europameisterschaft im eigenen Land", hatte Neuendorf nach dem Vorrunden-Aus der Nationalmannschaft in Katar erklärt.

Für Donnerstag ist eine Konferenz der Präsidenten der Landesverbände angesetzt, am Freitag folgt die Sitzung des DFB-Präsidiums und Aufsichtsrates. Dabei sollen auch die ersten Ergebnisse des Vierer-Gesprächs präsentiert werden. Die Planung des Länderspieljahres 2023 steht aktuell nicht auf der Tagesordnung. (sid)

Fahrplan steht: DFB-Spitze trifft sich mit Flick und Bierhoff

Der Fahrplan zur Aufarbeitung des WM-Desasters steht: Nach SID-Informationen kommt es am Mittwoch in Frankfurt/Main zum ersten Treffen zwischen dem DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf, seinem Vize Hans-Joachim Watzke, Bundestrainer Hansi Flick und Geschäftsführer Oliver Bierhoff.

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Jude Bellingham reicht die Lobeshymnen für seine Leistung weiter

  • 10:38 Uhr

Borussia Dortmunds gefeierter WM-Star Jude Bellingham hat nach dem Einzug ins Viertelfinale des Turniers in Katar die Leistung seines Kollegen Jordan Henderson hervorgehoben. "Gebt diesem Mann Respekt", schrieb der 19 Jahre junge Bellingham in der Nacht zum Montag auf Twitter zu vier Bildern, die jeweils Bellingham und Henderson zeigten. Beide Akteure waren beim 3:0-Erfolg im Achtelfinale gegen Afrikameister Senegal Schlüsselspieler. Chefcoach Gareth Southgate hat im Verlauf des Turniers Henderson in die Elf genommen, um Bellingham ins offensive Mittelfeld zu verschieben und ihm mehr Freiraum zu geben.

Auch Southgate war von der Leistung des 32 Jahre alten Henderson angetan. "Das ist wahrscheinlich der beste Jordan Henderson, den wir seit langem gesehen haben. Wir sind glücklich, vier oder fünf Klubkapitäne zu haben. Er hat uns so viel Balance gegeben und Jude Freiheit geschenkt", freute sich der Coach.

Henderson habe "grossartigen Einfluss" auf das Team. Kein Platz war nach der Umstellung für Mason Mount, der als offensiver Mittelfeldspieler für die Three Lions gestartet war. (dpa)

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Mesut Özil fragt Olivier Giroud: "Wer hat dir das beigebracht?"

  • 10:29 Uhr

Das Rekordtor von Olivier Giroud kam Mesut Özil irgendwie bekannt vor. "Wer hat dir das beigebracht, Bruder?", twitterte der Weltmeister von 2014 in Richtung seines früheren Teamkollegen beim FC Arsenal. Offenbar auch dort wurde Giroud wegen seiner manchmal limitierten Technik geneckt. Und sein Chip-Ball aus der Drehung zum 1:0 im WM-Achtelfinale gegen Polen (3:1) erinnerte in der Tat an eine Schusstechnik, die Özil oft anwandte.

Ob er das wirklich beim früheren deutschen Nationalspieler gelernt hat, verriet der 36-Jährige am Sonntag nicht. Doch grundsätzlich hatte er es mal wieder allen Kritikern und Frotzlern gezeigt. Nach dem 38 Jahre alten Kameruner Roger Milla 1990 ist er nun der zweitälteste Spieler, der in der K.-o.-Phase einer WM getroffen hat. Und vor allem ist er mit 52 Toren nun alleiniger Rekordschütze Frankreichs vor Thierry Henry.

"Es ist ein Kindheitstraum, Titi zu übertreffen", sagte der Stürmer des AC Mailand, von Emotionen überwältigt: "Ich dachte sofort an meine Familie, meine Kinder, meine Freunde. Es ist aussergewöhnlich, das während einer Weltmeisterschaft zu schaffen."

Giroud sei "immer schon ein wichtiger Spieler" gewesen, gab Nationaltrainer Didier Deschamps den Kritikern mit auf den Weg. Vor vier Jahren beim WM-Triumph habe er zwar gar nicht getroffen, "aber auch da war er schon wichtig. Er wird oft kritisiert. Aber er ist immer mental stark geblieben." (dpa)

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Robert Lewandowski: "Es könnte meine letzte WM gewesen sein"

  • 09:43 Uhr

Für Polen und dessen Kapitän und Torjäger Robert Lewandowski ist die WM-Endrunde nach dem 1:3 gegen Frankreich im Achtelfinale beendet.

"Ich wäre gerne länger bei der WM geblieben, aber am Ende haben wir unser Ziel erreicht", sagte Polens Torschütze Lewandowski. "Wenn du gegen den Weltmeister spielst, ist es immer hart." Ob der Star des FC Barcelona bei einer erfolgreichen Qualifikation der Nationalmannschaft auch in vier Jahren beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada dabei sein wird, liess der 34-Jährige am Sonntagabend offen.

Vor dem Turnier hatte sich Lewandowski nicht festgelegt. Und auch nach dem Aus tat er das nicht. "Es ist jetzt schwer zu sagen. Von der körperlichen und sportlichen Seite habe ich keine Sorge, aber es gibt so viele unterschiedliche Dinge, die alle zusammen darüber entscheiden können, dass es die letzte WM sein könnte", sagte er.

Der Vater zweier Töchter wies darauf hin, dass es so viele Dinge ausserhalb des Fussballs gebe - und dann müsse man alle Punkte bewerten und entscheiden. Lewandowskis Vertrag beim FC Barcelona endet am 30. Juni 2026, zum WM-Zeitpunkt ist er also voraussichtlich noch Profi. (dpa/hau)

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Harry Kane holt sich mit seinem Tor gegen den Senegal Lineker-Rekord

  • 08:53 Uhr

Englands Kapitän Harry Kane ist erleichtert, die Torflaute bei der Fussball-WM in Katar mit seinem Treffer im Achtelfinale hinter sich gelassen zu haben. "Als Stürmer ist Tore schiessen das, was du machen willst. Das ist eines der besten Gefühle. Ich musste mich in Geduld üben, aber heute war der Tag. Ich fühle mich gut. Ich hoffe, das ist erst der Start für mich", sagte der 29-Jährige am Sonntagabend nach dem deutlichen 3:0-Sieg der Three Lions über Afrikameister Senegal. Kane hatte in Al-Chaur in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das 2:0 erzielt. Neben ihm trafen auch Jordan Henderson und Bukayo Saka.

Mit elf Treffern bei Welt- und Europameisterschaften überflügelte Kane nun auch Gary Lineker, der bei zehn Toren stand. "Wir hatten heute Torschützen auf allen Positionen. Es ist grossartig für mich persönlich. Das Wichtigste war aber eine weitere gute Teamperformance", sagte Kane, der zuvor beim 6:2 gegen Iran und beim 3:0 gegen Wales als Vorbereiter geglänzt hatte. Am Samstag (20:00 Uhr) bekommt es der EM-Zweite mit Weltmeister Frankreich zu tun. (dpa)

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Lionel Messi verwundert über frühes deutsches WM-Aus

Der argentinische Superstar Lionel Messi hat sich nach dem erneuten Ausscheiden der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft verwundert gezeigt. "Wieder einmal in der ersten Runde raus", rätselte Messi über das Ausscheiden des DFB-Teams. Seine argentinische Mannschaft sei zwar als Favorit auf den Titel angereist, müsse das jedoch "auf dem Platz unter Beweis stellen".

Sadio Mané wird nach dem WM-Aus seiner Kollegen martialisch

  • 08:12 Uhr

Sadio Mane hat mit pathetischen und martialischen Worten die Leistung des Senegals bei der Fussball-WM in Katar gewürdigt. "Ihr seid mit der Waffe in der Hand gefallen. Das Volk ist sehr stolz auf eure Leistung und ihr habt Balsam in die Herzen der Senegalesen und aller Fans gebracht, indem ihr die Nationalflagge würdig verteidigt habt", schrieb der wegen einer Operation am Wadenbeinköpfchen fehlende Star von Rekordmeister Bayern München.

Der Afrikameister hatte bei der dritten WM-Teilnahme zum zweiten Mal die K.-o.-Runde erreicht, dort war dann nach einem 0:3 im Achtelfinale gegen England Schluss. "Das Lernen geht weiter, wir hoffen auf viel Erfolg. Wir werden uns auf die Suche nach weiteren Trophäen machen", so Mane weiter bei Instagram. (dpa)

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In 100 Sekunden erklärt: Darum sollte die WM nicht bedenkenlos gefeiert werden

Die WM in Katar steht in der Kritik: Korruption, keine Fussballkultur, eingeschränkte Menschenrechte und Gastarbeiter, die ihr Leben lassen mussten. Wir erklären Ihnen in 100 Sekunden, warum diese WM ein Problem für westliche Länder darstellt.
Mit Material von sid, afp und dpa.
Interessiert Sie, wie wir über die WM in Katar berichten? Wir haben unsere Beweggründe in einem Text für Sie zusammengefasst.

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