• 12:14 Uhr: Norwegens Starstürmerin Hansen kritisiert Trainerin nach WM-Spiel
  • 10:23 Uhr: ➤ Argentinische Nationalspielerin wird wegen Ronaldo-Tattoo attackiert
  • 08:36 Uhr: DFB-Frauen von TV-Quote begeistert: "Ein Statement"
  • 06:47 Uhr: Glückskoala "Waru" der Hingucker bei den DFB-Frauen

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➤ Argentinische Nationalspielerin wird wegen Ronaldo-Tattoo attackiert

  • 10:23 Uhr

Argentiniens Fussball-Nationalspielerin Yamila Rodriguez hat über Anfeindungen im Internet wegen ihres Tattoos von Cristiano Ronaldo berichtet. "Bitte, es ist genug; es geht mir nicht gut", schrieb Rodriguez bei Twitter. Bei der Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland hatte auch international für Aufsehen gesorgt, dass auf ihrem linken Bein das Gesicht des Portugiesen Ronaldo zu sehen ist - dem langjährigen Rivalen ihres Landsmanns Lionel Messi.

"In welchem Moment habe ich gesagt, dass ich Anti-Messi bin? Kann man nicht ein Idol haben oder einen Spieler, der einem gefällt?", schrieb Rodriguez zu einem Foto, auf dem Ronaldo den Arm um Messi legt, weiter. Messi sei der grosse Kapitän der Nationalmannschaft, aber dass sie sage, ihre Inspiration und ihr Idol sei Ronaldo, solle nicht heissen, dass sie Messi hasse. Über dem Tattoo von Ronaldo, das sich Rodriguez im Jahr 2019 hatte stechen lassen, ist eine Abbildung der argentinischen Legende Diego Maradona zu sehen.

In der Debatte um den besten Spieler der Welt hat Rodriguez eine klare Antwort: "Ich schätze ihn sehr als Mensch und als Spieler", sagte sie in einem Interview des Weltverbands Fifa vor der WM auf die Frage, warum sie sich für Ronaldo ausspreche und nicht für Messi. "Er ist immer inspirierend, wächst jeden Tag über sich hinaus. Er ist einfach mein Idol."

Eine Zeit lang feierte sie ihre Tore auch wie der Superstar, der inzwischen nach Saudi-Arabien gewechselt ist. Während der Männer-WM in Katar 2022 hatte Rodriguez, die bei Palmeiras Palmeiras São Paulo in Brasilien spielt, auf der Rückseite ihres Mobiltelefons einen Aufkleber von Ronaldo. (dpa)

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Die weiteren Meldungen des Tages:

Norwegens Starstürmerin Hansen kritisiert Trainerin nach WM-Spiel

  • 12:14 Uhr

Norwegens Starspielerin Caroline Graham Hansen hat sich nach dem WM-Vorrundenspiel gegen die Schweiz über Nationaltrainerin Hege Riise beschwert - und sich später dafür entschuldigt. "Es ist schwierig. Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Es gibt nicht viel, was ich sagen kann. Ich habe das Gefühl, dass mir die Hände gebunden sind", sagte Hansen norwegischen Medien zufolge nach dem 0:0 bei der Fussball-WM in Neuseeland und Australien.

Für das Spiel gegen die Schweiz am Dienstag sass die Stürmerin vom FC Barcelona zunächst auf der Bank und wurde von Trainerin Riise erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Bei einer Pressekonferenz entschuldigte sich die ehemalige Spielerin des VfL Wolfsburg den Berichten zufolge für ihre Aussagen und sagte, die Emotionen hätten sie nach dem torlosen Spiel überrannt. Nach dem 0:0 gegen Norwegen am Dienstag in Hamilton führen die Schweizerinnen die Gruppe A mit vier Punkten aus zwei Spielen an.

Die bislang sieglosen Skandinavierinnen müssen zittern und die noch bevorstehende Partie gegen die Philippinen gewinnen, um nicht schon in der Vorrunde auszuscheiden. (dpa)

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DFB-Frauen von TV-Quote begeistert: "Ein Statement"

  • 08:36 Uhr

Die starke TV-Quote am Vormittag beim WM-Auftaktsieg gegen Marokko hat die deutschen Fussballerinnen in Australien beeindruckt. "Das ist ein schönes Zeichen. Ich weiss gar nicht, ob sich unsere Spielerinnen mehr über das 6:0 oder über die Einschaltquote gefreut haben", sagte Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalteams beim Deutschen Fussball-Bund (DFB), auf der Pressekonferenz in Wyong.

5,61 Millionen Fans hatten den WM-Start am Montag trotz früher Anstosszeit um 10:30 Uhr MESZ im ZDF verfolgt (Marktanteil 60,4 Prozent). Zum Vergleich: Beim Männer-Länderspiel gegen die Ukraine im Juni hatten 4,57 Millionen Fans am frühen Abend eingeschaltet.

Chatzialexiou wertete den hohen Wert gleich zu WM-Beginn als "Statement für den Frauenfussball. Es zeigt einfach auch, wie die Zuschauer in Deutschland mitfiebern." Im DFB-Team sei das TV-Interesse im weit entfernten Deutschland "natürlich ein Thema, es wird diskutiert." Die Unterstützung vom anderen Ende der Welt "macht etwas mit einem".

Er sei der Ansicht, "dass die Menschen einfach anerkennen, dass der Frauenfussball sich insgesamt entwickelt hat. Es gibt tolle Zweikämpfe, tolle Eins-gegen-Eins-Situationen, Spielerinnen auf technisch ganz hohem Niveau. Das honorieren die Menschen."

Chatzialexiou hofft, dass beim zweiten Gruppenspiel des Vize-Europameisters am Sonntag (11:30 Uhr MESZ/ARD) gegen Kolumbien noch mehr Menschen in der Heimat vor den Bildschirmen sitzen: "Sonntagmittag kann man gerne den Fernseher einschalten. Es wird bestimmt ein tolles, intensives Spiel." (SID)

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Glückskoala "Waru" der Hingucker bei den DFB-Frauen

  • 06:47 Uhr:

Erst sass er bei Lena Oberdorf vorne in der Trainingsjacke, dann in der Kapuze, später auf der Musikbox: Der von Klara Bühl gehäkelte Koala "Waru" zog beim erfolgreichen WM-Auftakt der deutschen Fussballerinnen die Blicke nur so auf sich.

Über den Namen für den putzigen Glücksbringer im Deutschland-Trikot hatten Alexandra Popp und Co. intern abgestimmt. "Der Name bedeutet so ein bisschen Feuer und das passt ganz gut zu uns", hatte Bühl nach der Ankunft in Australien erklärt.

Mit dem tierischen Begleiter hat die Flügelstürmerin vom FC Bayern einen Häkel-Boom ausgelöst. Im Internet kursieren bereits Anleitungen zum Nachmachen - und Glück gebracht hat das Stofftier beim ersten Spiel der Titelmission (6:0 gegen Marokko) offenbar ebenfalls.

Ihr Hobby bezeichnete die 22-jährige Bühl als "altmodisch, aber entspannend". Damit ist die Handarbeit für sie der perfekte Ausgleich zum WM-Trubel. (SID)

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Die Meldungen vom 25. Juli:

BBC entschuldigt sich für Frage nach sexueller Orientierung bei WM

  • 16:47 Uhr

Der britische Sender BBC hat sich für die Frage eines Reporters nach der sexuellen Orientierung von Fussballerinnen des marokkanischen WM-Teams entschuldigt. "Wir verstehen, dass die Frage unangemessen war. Wir hatten nicht die Absicht, irgendwelchen Schaden oder Ärger zu verursachen", sagte ein BBC-Sprecher dem Fernsehsender CNN am Dienstag.

Der Reporter hatte Trainer Reynald Pedros und Kapitänin Ghizlane Chebbak bei einer Pressekonferenz am Sonntag in Melbourne gefragt, ob es homosexuelle Spielerinnen in der Mannschaft gibt.

Medienberichten zufolge schritt der vom Weltverband Fifa eingesetzte Moderator ein und stoppte die Befragung. Marokkanische Medienvertreter hätten "hörbar bestürzt" auf die Frage reagiert.

Marokko hat sich als erstes arabisches Land für eine Fussball-WM der Frauen qualifiziert. Laut der Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes können "gleichgeschlechtliche Sexualbeziehungen" in dem nordafrikanischen Land strafverfolgt werden. Die deutschen Fussballerinnen hatten am Montag in Australien mit 6:0 ihr erstes Vorrundenspiel gegen Marokko gewonnen. (dpa)

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Top-Quote für DFB-Auswahl im ZDF

  • 13:56 Uhr

Der Start der deutschen Fussballerinnen in die WM in Neuseeland und Australien hat dem ZDF eine bemerkenswerte Quote beschert. Trotz der ungewohnten Übertragungszeit am Montagvormittag (Anpfiff: 10:30 Uhr) hatten nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders durchschnittlich 5,61 Millionen Menschen den 6:0-Erfolg des Teams von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gegen Marokko in Melbourne gesehen. Die Übertragung war der Tagessieger bei den Quoten. Der Marktanteil lag bei 60,4 Prozent.

Auch die anderen beiden Montag-Spiele erzielten gute Zahlen: Bei der Partie Brasilien gegen Panama am Mittag (13:00 Uhr) sahen 2,36 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zu (Marktanteil: 27,1 Prozent). Das Spiel Italien gegen Argentinien (8:00 Uhr) hatten 1,21 Millionen Interessierte eingeschaltet (25,2 Prozent).

Das nächste Spiel des DFB-Teams steht am Sonntag (11:30 Uhr) in Sydney gegen Kolumbien an. Dann überträgt die ARD. (dpa)

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Südkorea setzt jüngste Spielerin der WM-Geschichte ein

  • 09:59 Uhr

Im Alter von 16 Jahren und 26 Tagen ist die Südkoreanerin Casey Phair zur jüngsten Spielerin der Geschichte bei einer Fussball-WM aufgestiegen. Die in den USA geborene Angreiferin feierte bei der Auftaktniederlage gegen Kolumbien (0:2) am Dienstag als Einwechselspielerin ihr Debüt für das A-Nationalteam des deutschen WM-Gruppengegners.

Phair wurde bei der Partie in Sydney in der 78. Minute von Nationaltrainer Colin Bell eingewechselt. Damit übertraf die 2007 geborene Tochter eines US-amerikanischen Vaters und einer koreanischen Mutter den Altersrekord der Nigerianerin Ifeanyi Chiejine, sie war bei der WM 1999 im Alter von 16 Jahren und 34 Tagen zum Einsatz gekommen.

"Sie hat es verdient, die Chance zu bekommen. Sie hat wirklich gut trainiert, so gut wie jeder andere. Das ist auch ein Signal, dass sie die Zukunft ist", sagte Bell, der mit Blick auf die Niederlage ergänzte: "Zumindest haben wir heute Geschichte geschrieben."

Die deutschen Fussballerinnen treffen im abschliessenden Gruppenspiel am 3. August (12:00 Uhr MESZ/ZDF) in Brisbane auf Südkorea. (SID)

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Fifa-Chef Infantino nach WM-Auftakt "ein glücklicher Mann"

  • 08:35 Uhr

Nach dem Ende des ersten Vorrunden-Spieltages bei der Fussball-WM der Frauen in Australien und Neuseeland hat sich Fifa-Präsident Gianni Infantino sehr erfreut über den Start in das Turnier gezeigt. "Ich bin ein glücklicher Mann. Es gibt hunderttausende glücklicher Männer, Frauen, Mädchen und Jungen, die zu den Spielen kommen und Millionen über Millionen, die von daheim zuschauen. Also, ein grosser Erfolg", sagte Infantino am Dienstag in einer Mitteilung des Weltverbandes. Darin lobte er auch den warmherzigen Empfang durch die Gastgeber.

Nach Angaben der Fifa wurden für die 64 Partien des erstmals mit 32 Teams ausgetragenen Turniers bereits mehr als die angestrebten 1,5 Millionen Eintrittskarten abgesetzt. In den 16 Spielen des ersten Vorrunden-Spieltages, der am Dienstag mit Kolumbiens 2:0-Sieg gegen Südkorea endete, kamen laut Fifa insgesamt 459.547 Besucher in die Stadien. Das waren 28.721 pro Begegnung und damit laut Weltverband 54 Prozent mehr als bei der vergangenen Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich. (dpa)

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Adduktorenzerrung: Lohmann fehlt im Training der DFB-Frauen

  • 03:40 Uhr

Ohne Sydney Lohmann haben die Ersatzspielerinnen des deutschen WM-Teams am Dienstag ihr Training in Melbourne bestritten. Die 23 Jahre alte Mittelfeldakteurin vom FC Bayern fehlte wegen einer leichten Adduktorenzerrung, wie eine DFB-Sprecherin bestätigte. Lohmann war beim 6:0-Auftaktsieg des Mitfavoriten am Abend zuvor gegen Marokko bei der Weltmeisterschaft in Australien nicht zum Einsatz gekommen.

Bei der Übungseinheit im Lakeside Stadion dabei waren Lena Oberdorf, Marina Hegering und Sjoeke Nüsken. Das zuletzt verletzte Trio stand zwar gegen Marokko im Kader, wurde aber von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nicht eingesetzt. Bei Mittelfeld-Abräumerin Oberdorf stehen die Chancen gut, dass die 21-Jährige vom VfL Wolfsburg im zweiten Gruppenspiel gegen Kolumbien am kommenden Sonntag (11:30 Uhr MESZ/ARD) in Sydney in die deutsche Auswahl zurückkehrt. Dritter Vorrundengegner der Vize-Europameisterinnen ist am 3. August in Brisbane Südkorea. (dpa)

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Die Meldungen vom 24. Juli:

Popp widmet Jubel ihrem verstorbenen Vater

  • 15:11 Uhr

DFB-Kapitänin Alexandra Popp hat den "E.T."-Jubel nach ihren beiden Treffern im WM-Auftaktspiel ihrem verstorbenen Vater gewidmet. Sie telefoniere "in dem Sinne auch nach Hause", sagte Popp nach dem 6:0 (2:0) der deutschen Fussballerinnen gegen den Debütanten Marokko im australischen Melbourne.

"Vor allem, weil wir sehr weit weg sind gerade", führte die Doppel-Torschützin aus: Die Geste sei aber "nicht nur für die Menschen, die vor dem Fernseher sitzen, sondern auch für die Menschen, die nicht mehr unter uns sind und trotzdem wichtige Menschen für mich waren. Dass ich einfach an sie denke."

Auf die Frage, wer bei dem Jubel zu Hause ans Telefon gegangen sei, antwortete die sichtlich angefasste Popp: "Derjenige, der abgenommen hat, ist mein Vater."

In Anlehnung an den Science-Fiction-Film "E.T. - Der Ausserirdische" hatte die Angreiferin nach ihren beiden Toren (11./39.) mit ihren Fingern ein Telefon geformt und die Hand an ihr Ohr gehalten. Den Zeigefinger der anderen Hand streckte sie nach oben und blickte dabei Richtung Himmel. (sid)

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Argentinien bleibt bei WM weiter sieglos

  • 10:08 Uhr

Im Gegensatz zu Weltmeister Lionel Messi und Co. warten die argentinischen Fussballerinnen weiter auf ihren ersten Sieg bei einer WM. La Albiceleste verlor am Montag ihr Auftaktspiel gegen Italien 0:1 (0:0), dem Team droht damit bei der Endrunde in Australien und Neuseeland erneut das Vorrunden-Aus. Italien weist dagegen wie Gruppenfavorit Schweden (2:1 gegen Südafrika) drei Punkte auf und hat gute Chancen auf das Weiterkommen.

Die eingewechselte Cristiana Girelli erzielte in Auckland kurz vor Schluss den Siegtreffer für die Italienerinnen (87. Minute), die bei der letzten WM bis ins Viertelfinale vorgedrungen waren. Argentinien war bei drei WM-Teilnahmen nie über die Vorrunde hinausgekommen. Die argentinischen Männer hatten Ende des vergangenen Jahres ihren dritten WM-Titel geholt. (dpa)

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Berger verschwieg Mitspielerinnen Krebsdiagnose

  • 08:24 Uhr

Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger hat von ihrer erneuten Krebserkrankung während der Fussball-Europameisterschaft im vergangenen Jahr in England ihren Teamkolleginnen nichts erzählt. "Ich habe meine Krebs-Diagnose für mich behalten. Die Trainerin wusste zwar Bescheid, aber die Mädels nicht. Ich wollte sie damit nicht belasten", sagte die 32-Jährige in einem "Stern"-Interview (Montag). "Wir hatten ein tolles Turnier gespielt und sind ins Finale gegen England eingezogen - vor so einem grossen Spiel sollte der Fokus voll auf dem Sport liegen und nicht auf der Krankengeschichte einer Mitspielerin."

Bei Chelsea-Profi Berger, derzeit hinter der Wolfsburger Stammkeeperin Merle Frohms Nummer zwei in der deutschen WM-Auswahl in Australien, war 2016 erstmals Schilddrüsenkrebs festgestellt worden. Die Schwäbin war bei der EM auch nicht abgereist - "weil ich zu Hause verrückt geworden wäre. Da wäre ich den ganzen Tag nur um mich selbst gekreist". Die Diagnose sei "surreal" gewesen.

"Ich war so wütend. Ich hatte doch alles richtig gemacht: wenig Zucker, kein Alkohol, ausreichend Schlaf, viel Bewegung. Ich war super diszipliniert - und dann kriege ich wieder Krebs. Es hat sich zutiefst ungerecht und gemein und unfair angefühlt", erklärte sie.

Berger steht bereits seit dem vergangenen Herbst in der englischen Liga wieder auf dem Platz und hat auch in der DFB-Auswahl ihr Comeback gegeben. "Ich habe damals versucht, den Krebs wie ein Spiel zu sehen, das ich unbedingt gewinnen muss", sagte die Torfrau. "Den Therapieplan habe ich abgearbeitet wie einen Trainingsplan. Ohne Fragen zu stellen, ohne zu zweifeln. Die Ärzte haben die Taktik vorgegeben, und ich bin marschiert." (dpa)

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Lahm zählt DFB-Frauen zu den Mitfavoritinnen

  • 05:01 Uhr

Philipp Lahm sieht das deutsche Fussball-Nationalteam der Frauen vor dem WM-Start in einer guten Rolle. "Wir gehören ja irgendwo immer zu den Mitfavoriten und wenn man Vize-Europameister geworden ist, gehört man ganz vorne dazu. Wichtig ist ein guter Start ins Turnier", sagte Lahm. Der Turnierdirektor der Männer-EM 2024 verwies aber darauf, dass im Achtelfinale schon ein sehr schwerer Gegner warten könne. Dann könnte die deutsche Elf auf Hochkaräter wie Frankreich oder Brasilien treffen.

Die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg trifft in ihrem ersten Vorrundenspiel an diesem Montag (10.30 Uhr MESZ/ZDF) in Melbourne auf Marokko. Die weiteren Gegner der Vize-Europameisterinnen in Gruppe H sind Kolumbien am 30. Juli in Sydney und Südkorea am 3. August in Brisbane.

"Wenn ich zurückdenke an die EM im letzten Jahr - da war auch Begeisterung. Da haben die Frauen sehr erfolgreich gespielt und sind bis ins Finale gekommen", sagte Lahm am Sonntag bei der Team-Präsentation des FC Bayern. "Für die allgemeine Stimmung wäre es hilfreich, wenn die Frauen-Nationalmannschaft erfolgreich spielt." Die deutsche Frauen-Auswahl wurde 2003 und 2007 Weltmeister und will auch in diesem Jahr wieder um den Titel mitspielen. (dpa/jum)

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Mit Material von SID, AFP und dpa.

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