Bundesliga-Saison 2018/19

Umgangssprachlich wird die Bundesliga oft als 1. Bundesliga bezeichnet, wobei Bundeliga allein schon als Bezeichnung für die höchste Spielklasse im deutschen Profifussball ausreicht. Vom DFB (Deutscher Fussballbund) wurde sie zur Saison 1963/64 ins Leben gerufen und wird seit dem jährlich ausgespielt. In einer Hin- und Rückrunde spielen die 18 teilnehmenden Vereine jeweils zweimal gegeneinander - einmal im Heimatstadion und einmal in einem Auswärtsspiel auf dem Platz der gegnerischen Mannschaft. Jeder Sieg bringt einer Mannschaft 3 Punkte, ein Unentschieden 1 Punkt und eine Niederlage 0 Punkte, so dass am Ende der Saison ein Tabellenführer als deutscher Meister feststeht. Rekordmeister der Bundeliga ist auch der amtierende - der FC Bayern München mit insgesamt 27 Meistertiteln (Stand 2018). Die beiden punktschlechtesten Mannschaften der Tabelle steigen am Saisonende in die 2. Bundesliga ab, im Austausch mit den zwei besten Vereinen der 2. Bundesliga. In den sog. Relegationsspielen wird zwischen dem Drittplatzierten der 2. Bundesliga und dem Drittletzten der Bundesliga ausgespielt, welcher Verein ebenfalls in die Bundesliga aufsteigt bzw. dort bleiben darf. Die Bundesligasaison 2018/19 startet am 24. August 2018 und dauert bis Mai 2019.

Borussia Dortmund und Trainer Favre gehen auch künftig gemeinsame Wege. Die Westfalen verlängerten nun mit dem Schweizer vorzeitig.

Nach einer sportlich äusserst bescheidenden Bundesligasaison gibt es für den FC Schalke 04 doch noch Grund, zu feiern. Dies hat allerdings nicht mit den Darbietungen der Königsblauen auf dem Rasen zu tun.

Acht Jahre lang wird die Bundesliga anno 1999 bereits live übertragen, dem Pay-TV-Sender Premiere sei dank. Das Bundesliga-Abstiegsfinale 1999 aber wird zum Hochamt der guten alten Radio-Konferenz. Die Ereignisse überschlagen sich an den drei entscheidenden Schauplätzen in Bochum, Frankfurt und Nürnberg in derart atemberaubender Abfolge, dass Fans und Reportern die Herztropfen ausgehen. Am Ende ist der Nürnberger Club der "Depp" und Eintracht Frankfurts Trainer Jörg Berger unsterblich.

Dieter Hecking wird HSV-Trainer. Der Ex-Gladbach-Coach soll Hamburg aus der zweiten Liga führen.

Der SV Wehen Wiesbaden hat es geschafft: Die Hessen machen eine 3:1 Hinspiel-Niederlage wett und kehren somit in die 2. Bundesliga zurück. Der FC Ingolstadt muss den schweren Gang in die 3. Liga antreten.

Spionage-Attacke in der Bundesliga: Ein ehemaliger U17-Trainer von Eintracht Frankfurt soll sich Zugang zur Nachwuchs-Scouting-Datenbank von RB Leipzig verschafft haben und so an Informationen über unter anderem Vertragslaufzeiten und Ausstiegsklauseln von Spielern gekommen seien.

Der 1. FC Union Berlin hat erstmals den Aufstieg in die Fussball-Bundesliga geschafft und damit den dritten Abstieg des VfB Stuttgart besiegelt.

Der Hamburger SV setzt nach der verpassten Rückkehr in die Bundesliga sein personelles Grossreinemachen fort. Dem Aus für Cheftrainer Hannes Wolf folgt jenes für den Mann, der Wolf zum Saisonende entliess: Sportvorstand Ralf Becker. Sein Nachfolger lernte sein Handwerk bei Rudi Völler.

Bayern München hat in der Saison 2018/19 zwar die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Die meisten Herzen allerdings eroberte wahrscheinlich Eintracht Frankfurt. Franz Beckenbauer vergleicht die Eintracht sogar mit dem Champions-League-Finalisten FC Liverpool.

Passenderweise trafen der VfL Wolfsburg und der FC Augsburg am 34. und letzten Spieltag der 56. Bundesliga-Saison auch noch direkt aufeinander und boten den Fans ein 8:1-Spektakel: Die beiden Klubs hatten während der zu Ende gegangenen Saison die meiste Sendezeit in der "Sportschau" der ARD.

Der SC Paderborn ist wieder erstklassig. Trotz einer Niederlage gegen Dresden wurde Platz 2 gesichert. Union Berlin muss gegen den VfB Stuttgart in die Relegation.

Der FC Bayern erlebt am letzten Spieltag ein Meister-Märchen: Arjen Robben und Franck Ribéry treffen zum Abschied. Auch für Renato Sanches hat die Saison ein Happy End parat.

Bayern München oder Borussia Dortmund? Erstmals seit zehn Jahren gibt es im Titelkampf der Fussball-Bundesliga Spannung bis zum letzten Spieltag. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Borussia Dortmunds Spieler hatten schon zu Saisonbeginn vorgebaut: Sollte es ihnen gelingen, Serienmeister FC Bayern München erstmals seit 2012 vom Thron zu stossen, kassieren sie insgesamt fünf Millionen Euro. Trainer Lucien Favre liess sich eine Erfolgsprämie von einer Million Euro in den Vertrag schreiben.

Wer holt sich das begehrte Champions-League-Ticket? Und wer muss im nächsten Europa-Jahr zuschauen? Der letzte Bundesliga-Spieltag muss einige Fragen beantworten. Für ein Team ist zwischen Platz vier und acht sogar noch alles drin.

Auch nach der Saison 2018/2019 verlassen wieder einige Spieler die Bundesliga. Wie geht es für sie weiter? Die prominentesten Abgänge zum Durchklicken.

Die Live-Übertragungsrechte für die Bundesliga sollen im April 2020 für den Zeitraum zwischen 2021 und 2015 neu vergeben werden. Einem Medienbericht zufolge plant die für die Vergabe zuständige DFL, die Live-Spiele wieder in eine Hand zu geben. Derzeit brauchen Fans mehrere TV-Abos, um am Ball zu bleiben.

Der Hamburger SV kehrt nicht auf direktem Weg in die Bundesliga zurück. Am vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga untermauerte hingegen der SC Paderborn im direkten Duell mit den Hamburgern den Anspruch, zum zweiten Mal nach 2014 ins Oberhaus aufzusteigen. Zwei Absteiger aus der 2. Bundesliga stehen fest.

Der Meisterschaftskampf in der Bundesliga bleibt spannend bis zum Schluss. Der BVB zittert sich zum Sieg gegen Düsseldorf und darf weiter hoffen, weil der FC Bayern gegen Leipzig nur 0:0 spielt. Im Abstiegskampf sind alle Entscheidungen gefallen.

373 Tage nach dem besiegelten Bundesliga-Absturz hat der 1. FC Köln seinen sechsten Aufstieg in die Eliteklasse vorzeitig perfekt gemacht. Die SpVgg Greuther Fürth war ein dankbarer Gegner für die dominanten Rheinländer, denen eine ausgelassene Nacht bevorstand.

Christian Streich und Friedhelm Funkel können sich bereits frühzeitig über den Klassenerhalt ihrer Teams freuen. Beim Thema Videobeweis üben beide Bundesliga-Trainer nun grundsätzliche Kritik.

Die Durststrecke des SC Freiburg in der Bundesliga geht weiter. Dennoch hatten die Breisgauer Grund zur Freude - schon vor dem Duell mit Fortuna Düsseldof.